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Große Ehre: Dr. August Markl (l.), Vorsitzender des ADAC Südbayern, und sein Stellvertreter, Dr. Gerd Ennser (r.), zeichneten Hans Adelsberger aus.

Höchste ADAC-Auszeichnung für Hans Adelsberger

Quizfahrten aus Liebe zur bayerischen Heimat

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Auch Auswärtige sollen sehen, wie schön Bayern ist: Dieses Ziel verfolgte Hans Adelsberger fast 30 Jahre lang mit seiner Quizfahrt für Touristen quer durch den Freistaat. Der ADAC überreichte ihm dafür seine höchste Auszeichnung.

Riding – Hans Adelsberger (70) aus Riding ist ein echter Bayern-Fan – nicht als Fußballliebhaber, sondern als Heimat-Begeisterter. „Mir gefällt Füssen, Kempten, oder der Chiemsee, die ganzen Berglandschaften eben“, sagt er. Am liebsten erkundet er sie mit dem Auto. Er will dabei, dass die „Zuagroasten“ auch etwas davon haben. Dafür bekam er nun die höchste Auszeichnung vom ADAC Südbayern, die Ehrennadel in Gold mit Brillanten.

Denn fast 30 Jahre lang organisierte Adelsberger die Quizfahrt „Kennen Sie Oberbayern“ und später die südbayerische Touristikfahrt: Autofahrer aus dem Erdinger Land, Frankfurt und bis aus Hamburg machten mit. Das Ziel der Rallye: Die Autofahrer klapperten die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bayern ab, wie Kirchen, das Schloss Neuschwanstein oder den Königssee. „Sie sollten sehen, dass man nicht nur im Ausland Urlaub machen kann, sondern, dass es auch bei uns schöne Flecken gibt.“

Während der Fahrten beantworteten Teilnehmer Fragen, um zu beweisen, dass sie auch wirklich dort waren. Ein schlechtes Gewissen wegen den vielen gefahrenen Kilometern hat Adelsberger nicht: „Mit dem Auto ist es einfach am gemütlichsten, sich die Gegend anzuschauen.“

29 Jahre engagierte sich der ehemalige Marktleiter im Lebensmittelbereich bei der ADAC-Ortsgruppe Automobilclub Erding, organisierte die Bayern-Fahrten und Geschicklichkeitsturniere für Motorradfahrer – bis vergangenen Oktober. Da löste sich der AMC auf, weil sich keine Mitglieder mehr fanden. Damit gehören auch die Bayern-Touren der Vergangenheit an. Die gehen ihm ein bisschen ab: „Ich habe sogar Briefe von den Frankfurtern bekommen, dass es bei uns in Bayern so schön ist.“

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