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Hans Wiesmaier Der Bürgermeister plant anspruchsvolle Projekte.  

Das Jahr 2017 in Fraunberg

Ein grünes Zentrum für Fraunberg

Fraunberg – Von der Abrundung der Ortsmitte in Fraunberg über weitere Bauplätze bis hin zu einem Treffpunkt im Herzen von Reichenkirchen: Das steht heuer in Fraunberg an.

Über Langeweile muss Hans Wiesmaier wirklich nicht klagen. „Wir haben 2016 zwar mit dem Bau des neuen Gemeindezentrums schon eine Herkules-Aufgabe gestemmt. Doch auch in diesem Jahr stehen anspruchsvolle Projekte auf unserem Agenda-Zettel“, sagt der Fraunberger Bürgermeister.

An erster Stelle gehe es um die weitere Abrundung der Ortsmitte. Schließlich müssen der neue Übergang vom Rathausvorplatz zur Staatsstraße, neue Gehwege, Busbuchten sowie der vergrößerte Platz vor dem Kriegerdenkmal baulich bewältigt werden. Dies hat zur Folge, dass, wie derzeit schon provisorisch ausgeführt, die Staatsstraße dort eine neue Führung bekommt.

„Im Prinzip wollen wir erreichen, dass es zu einem Gleichklang zwischen dem Durchgangsverkehr und einer beruhigten Ortsmitte kommt“, erläutert Wiesmaier. Ob es auf Höhe des neuen Gemeindezentrums und in der Kurve um die Kirche herum einmal zu einem Tempo-30-Limit kommt, ist noch offen. „Eine solche Beschränkung ist nicht so leicht durchsetzbar.“

In jedem Fall umsetzen möchte die Gemeinde aber ein so genanntes Grünordnungskonzept in der dann neu gestalteten Ortsmitte. „Wir werden dazu einen Landschaftsarchitekten beauftragen, um Vorschläge zu bekommen. Aber auch eine erneute Zukunftswerkstatt zum Thema Grüne Ortsmitte ist vorstellbar – wir wollen die Bürger hier mit einbinden.“

Ebenfalls auf dem Aktionsplan steht das Vorhaben einer neuen Ortsmitte in Reichenkirchen. Dort soll ein attraktiver Treffpunkt auf dem Platz zwischen Kirche und Schule entstehen. Bisher wurde diese Fläche in erster Linie als Parkplatz genutzt.

Auch die neue Mensa der Offenen Ganztagsschule in Maria Thalheim wird vermutlich zum Sommer fertig. Dort können die Schüler in einer angenehmen Umgebung mit Essen versorgt werden und den Nachmittag verbringen. „Bisher geben wir bereits rund 40 Essen am Tag aus. Zudem bekommt die Schule neue Grünflächen und Spielgeräte“, so Wiesmaier.

Besonderes Augenmerk wird auch weiterhin auf der Bewältigung künftiger Starkregen-Ereignisse liegen. Die Verwaltung möchte dazu ein weiteres Konzept erarbeiten lassen, um Brennpunkte auszumachen. Diese sollen möglichst bald bearbeitet werden, idealerweise mit staatlichen Fördermitteln.

Schließlich stehen noch die Ausschreibung von Bauplätzen in den Baugebieten Bachhamer Straße in Fraunberg und im Süden von Reichenkirchen an. Ausverkauft sind dagegen bereits neue Flächen im Gewerbegebiet Tittenkofen: Hier werden demnächst vier neue Betriebe einziehen.

Friedbert Holz

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