Tragödie am Karlsfelder See: 24-Jähriger schwimmt zurück - und stirbt

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Die allerersten Hausaufgaben: der sechsjährige Kilian Mairoth aus Fraunberg an seinem ersten Schultag. Auf dem Tisch liegt neben dem Federmäppchen das Ergebnis der Schultütenausbeute – Bücher, eine kleine Schreibtischlampe, ein Spiel, Zahnpasta und -bürste sowie jede Menge Süßigkeiten. Die neunjährige Schwester Johanna, die schon in die vierte Klasse gekommen ist, freut sich mit ihrem Bruder, dass er nun auch ein Schulkind ist. 

Erster Schultag 

Kilian: So war mein Start ins Schulleben

Fraunberg – Kilian ist einer von 2000. Einer von 2000 Abc-Schützen im Landkreis, die gestern ihren ersten Schultag hatten. Wir haben den Sechsjährigen begleitet.

In der Gemeinde Fraunberg begann an den Grundschulen in Reichenkirchen und Maria Thalheim für insgesamt 33 Schulanfänger ein neuer Lebensabschnitt. Zu den Reichenkirchener Erstklässlern gehört Kilian. Mit der Mama, der noch zu Kindergartenzeiten selbst gebastelten Piraten-Schultüte, dem neuen Scout-Schulranzen und diversen bereits gekauften Schulutensilien, Sport- und Malzeug im Gepäck ging’s in der Früh zum Schulhaus. Punkt 8 Uhr wurden alle neuen Schüler mit ihren Eltern von der ebenfalls neuen stellvertretenden Schulleiterin Sonja Wörner in der Aula begrüßt.

Danach durften Kilian uns seine Mitschüler endlich in ihr Klassenzimmer und sich einen Platz aussuchen. Er sitzt mit seinem Fußballfreund Bastian Siegmann in der ersten Reihe.

Gleich danach ging es auf die andere Straßenseite – zum Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael, den Pfarrer Cezary Liwinski feierte. Nach dem Schlusssegen hieß es: Aufstellen fürs Pressefoto mit Klassenleiterin Christine Zimmermann.

Und wie war der erste Tag? „Schee“, lautet Kilians Fazit. Lehrerin, Gottesdienst und die erste Pause bekommen von ihm gute Noten. In Letzterer wurde Fangermandl gespielt. „Im Klassenzimmer durften wir unser Schulmaterial einräumen, unseren Ranzen präsentieren und in unsere Schultüte schauen.“

Kritik? Gab’s nur am frühen Aufstehen. Die erste Hausaufgabe? „Wir müssen unsere Schultüte nachzeichnen“, sagt Kilian, der sich aufs Schreiben und Rechnen lernen freut. Ab sofort wird Kilian allein mit dem Schulbus fahren. Schwester Johanna kommt bis zur Haltestelle mit.

Thomas Obermeier

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