Gemeinderat Fraunberg

Kinderhaus als Familien-Stützpunkt?

Zwei Tage lang verbrachten Fraunbergs Gemeinderäte und Betreuerinnen des Kinderhauses bei einer Klausurtagung in Gars am Inn. Dort informierten sie sich über die mögliche Gestaltung eines künftigen Stützpunkts für Familien in der Gemeinde. Jetzt wurden im Gemeinderat die Eindrücke und das weitere Vorgehen diskutiert.

Fraunberg – „Wir haben uns als eine der wenigen Gemeinden für Maßnahmen im Rahmen der Bildungsregion im Landkreis beworben“, erinnerte Bürgermeister Hans Wiesmaier das Gremium. Geplant sei, das Kinderhaus zu einem Familien-Stützpunkt auszubauen. Dort könnten – etwa wie in Gars betreut von einer Zehn-Stunden-Kraft pro Woche – sich Schüler, Eltern und Lehrer pädagogischen Rat, aber auch Hilfe für den Alltag einholen.

Zwar sei, so Wiesmaier, die Finanzierung der dafür notwendigen Investitionen noch nicht gesichert. Doch es bedürfe zunächst eines tragfähigen Konzepts mit konkreten Maßnahmen.

Gedankenspiele um Neubau

Einig sind sich alle Räte darin, dass drei bestehende Gruppenräume im Kinderhaus renovierungsbedürftig sind. Die Mitarbeiter dort wünschen sich zudem Sozialräume. Auch der Turnraum im Keller für alle Gruppen entspreche nicht mehr dem gewachsenen Bedarf. „Das Kinderhaus ist schon jetzt gut ausgelastet“, so Wiesmaier.

Die Außenanlagen sollen ebenfalls umgebaut und erneuert werden. „Generell stellt sich die Frage, ob eine Sanierung des Gebäudes am Ende wirtschaftlicher ist als ein Neubau.“ In jedem Fall aber müsse bald der Startschuss erfolgen für die wirtschaftliche Planung. Das sehe auch der Vertreter des kirchlichen Trägers, Diakon Christian Pastötter, so.

Die Gemeinde will gewappnet sein für die Anforderungen in der Zukunft. Und so wurde die Verwaltung beauftragt, Kontakte zu Architekten aufzunehmen und eine Wirtschaftlichkeits-Berechnung anzustellen. Wiesmaier: „Es hört hier nicht auf, spannend zu bleiben“.  fez

Rubriklistenbild: © dpa

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