Unwetterwarnung für München und das Umland 

Unwetterwarnung für München und das Umland 
Urkunden und Zinnteller gab es zum 20. Dienstjubiläum für (v. l.) Hans Wiesmaier, Anna Gfirtner und Johann Lex. Dazu gratulierte Fraunbergs Vize-Bürgermeister Hans Rasthofer. foto: albrecht

20. Dienstjubiläum in Fraunberg 

Im Kleinen Großes bewirkt

Maria Thalheim – Sie engagieren sich seit 20 Jahren für Fraunberg: Bürgermeister Hans Wiesmaier sowie die Gemeinderäte Anni Gfirtner und Johann Lex.

Ihr Jubiläum war zwar schon im Mai, doch gefeiert wurde jetzt im Gasthof Stulberger in Maria Thalheim: Bürgermeister Hans Wiesmaier ist seit 20 Jahren im Amt, Anni Gfirtner und Johann Lex sind ebenso lange ehrenamtlich als Gemeinderäte tätig. „Wir sind zwar das kleinste Glied in der politischen Hierarchie, aber wir werden jeden Tag an dem gemessen, was wir umsetzen.“ So startete Bürgermeister Wiesmaier in den Feier-Abend, an dem er selbst im Mittelpunkt stand.

Viel Lob für ihre in zwei Jahrzehnten geleistete Arbeit ernteten auch Anni Gfirtner (64), Hausfrau aus Oberbierbach, und Johann Lex (56), Diplom-Ingenieur aus Unterbierbach. „Anni ist einfach unsere lebende Koordinationsstelle“, beschrieb Wiesmaier liebevoll seine zweite Stellvertreterin. Gfirtner gehört seit 2002 dem Kulturausschuss an, kümmere sich herausragend um Veranstaltungen, vor allem des örtlichen Orchestervereins und anderer Fraunberger Künstler. Zudem sei sie maßgeblich verantwortlich dafür, dass die Ortschronik, eine wahrlich umfassende Dokumentation, fertig werde. Gfirtner bekam dafür ebenso einen Zinnteller sowie die Ehrenurkunde.

Beide Geschenke gingen auch an Lex. Er habe, so Wiesmaier, von Beginn seiner politischen Tätigkeit an im Rechnungsprüfungs- und Finanzausschuss gearbeitet, war Mitbegründer des Fraunberger Gemeindeentwicklungsvereins. „Johann hat es sich nie leicht gemacht, obwohl er viel in der Welt unterwegs ist. Er hat stets wichtige Anregungen eingebracht.“

Den Rathauschef würdigte Vize-Bürgermeister Hans Rasthofer. Wiesmaier habe sein Versprechen, das er in der ersten Podiumsdiskussion 1996 in Reichenkirchen gegeben habe, auch eingehalten: „Ich möchte ein Bürgermeister mit Herz und Verstand sein.“ Das tut der 55-Jährige in der mittlerweile vierten Amtsperiode.

Er habe darüber hinaus mit hohem Einsatz die Geschicke Fraunbergs dirigiert, der Ort habe in seiner Amtszeit viele Preise gewonnen. Wiesmaier selbst bekleide neben dem Amt des Bürgermeisters weitere wichtige Posten: im Kreistag, im Bayerischen Gemeindetag, im Mittelschulverband, bei der Raiffeisenbank Thalheim, selbst in der Kirche, in der Fischer’s Wohltätigkeitsstiftung und in der Fluglärmkommission.

Als Zeichen der Anerkennung bekam Wiesmaier nicht nur eine Ehrenurkunde und einen Zinnteller der Gemeinde, sondern auch ein gemaltes Bild seines Bauernhofs in Großhündlbach. Im Namen der Gemeindeverwaltung dankte Geschäftsführer Friedhelm Eugel und überreichte zusätzlich ein von Dagmar von Fraunberg gezeichnetes Gruppenbild seiner Mitarbeiter. Eugel: „Ich bewundere immer wieder Ihre Geduld und Ihr Verhandlungsgeschick, Ihren Weitblick und Ihre schnelle Analyse auch bei schwierigen Zusammenhängen.“

Friedbert Holz

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Beil: Dieselverbot trifft die Kleinen
Das Handwerk in Erding hat auch eine kräftige weibliche Stimme. Die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) zogen jetzt Bilanz über ein veranstaltungsreiches Jahr.
Beil: Dieselverbot trifft die Kleinen
Debatte um Dixi-Klo und Badestrand
Die sanitären Anlagen am beliebten Baisch-Weiher sind nicht ausreichend. Bürgermeister Peter Deimel hofft auf Unterstützung vom Landratsamt. Die Diskussion über eine …
Debatte um Dixi-Klo und Badestrand
Überraschung: Bürgermedaille für Schützenmeisterin Köck
Diese Überraschung im Kreise der Schützen ist Buchs Bürgermeister Ferdinand Geisberger gelungen.
Überraschung: Bürgermedaille für Schützenmeisterin Köck
Ab 2020 „herrscht Vorfahrt für die Familie“
Nach drei Jahren wollten wir von den amtierenden Bürgermeistern wissen, welche Projekte aus dem Wahlkampf bereits umgesetzt wurden, wo es noch hapert und wie die …
Ab 2020 „herrscht Vorfahrt für die Familie“

Kommentare