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Starke Truppe: Die Teilnehmer am Kreisjugendfeuerwehrtag posierten zum Gruppenfoto vor dem Gerätehaus in Maria Thalheim. 

Grips, praktisches Können und Teamgeist 

Vielseitiger Nachwuchs beim Kreisjugendfeuerwehrtag

Die Maria Thalheimer Feuerwehr versammelte die Jugendfeuerwehren des Landkreises bei sich. 350 Jugendliche aus 30 Feuerwehren kamen zusammen.

Maria Thalheim – Als perfekter Gastgeber hat sich die Thalheimer Feuerwehr mit Kommandant Harald Eberl am Samstag beim großen Erdinger Kreisjugendfeuerwehrtag 2019 erwiesen. Die Feuerwehrler sorgten in der vom SSV Maria Thalheim zur Verfügung gestellten Stockschützenhalle für das leibliche Wohl der 350 Jugendfeuerwehrler im Alter von zwölf bis 18 Jahren sowie deren 50 Begleiter – und hatten alle Hände voll zu tun.

Nach Thalheim geholt hatte Ehrenkommandant Manfred Limmer den Kreisjugendfeuerwehrtag. Die Jugendwarte Sarah Limmer und Franziska Eberl hatten sich als Alternative zum Wissenstest ein attraktives Rahmenprogramm an acht Stationen mit einer lehrreichen und lustigen Gaudi-Rallye einfallen lassen. Kreisjugendwart Martin Kowalski von der Isener Feuerwehr war begeistert von der perfekten Organisation der Veranstaltung und sprach den Beteiligten sein größtes Lob aus. „Alle Teilnehmer haben den Wissenstest erfolgreich abgelegt“, verkündete Kowalski bereits am Mittag.

350 Jugendliche von 30 Jugendfeuerwehren

Zuvor hatte den 350 Jugendliche von 30 Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis die Köpfe geraucht bei den gruppenweise durchgeführten Prüfungen im Feuerwehr-Schulungsraum. Bei der Gaudi-Rallye im Freien war dann Teamgeist gefragt. Unter Zeitdruck mussten Sandsäcke gefüllt, ein Armaturenmonster gebaut und Bierkästen gestapelt werden. Können und Grips waren bei den Erste-Hilfe-Aktionen notwendig und Genauigkeit beim Zielwerfen eines Leinensackes sowie beim Abschneiden einer Holzlatte nach einer jeweils vorgegebenen Längenangabe. Den Sieg holte sich das Jugendfeuerwehrteam aus St. Wolfgang vor der Hörlkofener Truppe und der Hofstarringer Mannschaft.

Nach dem Mittagessen konnte Kowalski die Ehrengäste Vize-Landrat Jakob Schwimmer, Fraunbergs stellvertretenden Bürgermeister Hans Rasthofer, Kreisbrandinspektor Andreas Pröschkowitz und verschiedene Kreisbrandmeister beim Kreisjugendfeuerwehrtag begrüßen. Täglich gibt es etwa zwölf Alarme im Landkreis, war dort zu erfahren. „Ihr seid die Zukunft der Feuerwehr, ihr habt eine hohe Anerkennung unter dem Motto ,Alle für Einen, Einer für Alle verdient‘“, meinte Schwimmer. Rasthofer danke auch den Ausbildern: „Ohne euch würde es ganz anders ausschauen.“ Pröschkowitz sagte zu den Jugendlichen: „Jeder braucht euch, um so schöner, das heute so viele da sind.“

Steigerung der Mitglieder

Kreisjugendwart Kowalski berichtete von einer Steigerung der Mitglieder im Vergleich zu 2017 um elf Jugendliche auf derzeit 562 Jugendfeuerwehrler. Außerdem gebe es zwei neue Jugendfeuerwehren. Auch der Kassenstand sei um 400 Euro gestiegen – „dank vieler Gönner und Spender für die Förderung unser Jugendfeuerwehr“, dankte Kowalski.

Am Ende bedankte sich der gastgebende Kommandant Eberl bei seinen Feuerwehrkameraden, den Stockschützen sowie allen, die zum Gelingen beigetragen hatten, ehe sich die Teilnehmer mit ihren erworbenen Theorieabzeichen und Urkunden auf den Heimweg machten.

Thomas Obermeier

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