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„Haste Töne“ : Ein kurzweiliges Programm zur Faschingszeit kredenzte der Chor Taktvoll mit Leiterin Ute Auf dem Hövel, Schlagzeuger Edi Karbaumer und Pianist Peter Heger im voll besetzten Fraunberger Gemeindezentrum. 

Musikabend im Gemeindezentrum 

Ein Likörchen fürs Chörchen

Ein farbenfrohes Programm passend zur Faschingszeit kredenzte der Fraunberger Chor Taktvoll mit seiner energiegeladenen Leiterin Ute Auf dem Hövel dem Publikum in seinem zweiten Konzert „Haste Töne“.

Fraunberg  Der Musikabend fand am Sonntag im voll besetzten Gemeindezentrum statt. Am Flügel begeisterte Peter Heger, der mit Schlagzeuger Edi Karbaumer den Chor schwungvoll begleitete. Moderatorin Vroni Vogel führte durch den Abend und erzählte Kurzweiliges zur Entstehungsgeschichte der Lieder.

Mit einem flotten „Have a Nice Day“ wurden die Zuhörer begrüßt. Der Chor ließ die stille Melancholie von „Greensleeves“ durch den Raum wehen und entführte mit dem italienischen Volkslied „Tiritomba“ in südliche Gefilde. Im bekannten Schlager „Griechischer Wein“ floss viel Sehnsucht, Traurigkeit und natürlich auch griechischer Wein. Als die Sängerinnen und Sänger in „Ein Likörchen fürs gemischte Chörchen“ über ausgetrocknete Kehlen klagten, servierte ihnen die Moderatorin flugs Berauschendes in handlichen Schnapsgläschen. „Wer singt hat mehr vom Leben“ stimmte der Chor seine Hommage an die Musik und geglückte Kommunikation an.

Mit „Kalinka“ reiste man gemeinsam nach Russland, wobei das Publikum den Refrain couragiert mitsang. Das Lied „Schwarze Augen“ gibt es in vielen weltmusikalischen Versionen. In Fraunberg spielte Pianist Heger darüber einen mitreißenden Boogie aus eigener Feder mit flinken Fingern, unterstützt von Karbaumer an der Cajon, nachdem der Chor die Strophe gesungen hatte.

Fröhliche Latin-Rhythmen führten mit „Un poquito Samba“ aufs imaginäre Tanzparkett. Die zentrale musikalische Frage „Que sera sera?“ ließ bittersüße Nostalgie aufkommen. Kalorienfreie Gute Laune-Lutscher kredenzte der Chor mit „Lollipop“. Der Song wurde 1958 vom Frauenquartett „The Chordettes“ in die Welt geschickt und sorgte auch in Fraunberg für ein zuckersüßes Hörvergnügen – das markante Plopp inklusive. Dazu schwangen die Mitwirkenden riesige Lollipops. Das Publikum wollte mehr davon, und so wurde eine zweite Runde Lollipops gesanglich ausgegeben. Überdies verschenkte der Chor zum Abschied echte Lutscher an die vielen Gäste.  red

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