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Begrüßt wurde der neue Pfarrvikar Edward Stupak (6. v. l.) von (v. l.) Ludwig Waitzenauer, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Diakon Sebastian Lenz, Diakon Christian Pastötter, Pfarrer Gregor Bartkowski, Anton Liegert, Resi Kellerer vom Pfarrverband Hörgertshausen-Gammelsdorf, Kathrin Wiesmaier und Stefanie Pokorny (Pfarrverbandsratsvorsitzende Hörgertshausen-Gammelsdorf), Gemeindereferentin Irmgard Brenninger und Pastoralreferentin Maria Lutz beim Stehempfa ng im Maria Thalheimer Pfarrhof.

Pfarrvikar Edward Stupak in Reichenkirchen

„Der wertvollste Neuzugang des Jahres“

Im großen Doppel-Pfarrverband im nördlichen Landkreis ist jede helfende Hand willkommen. Umso froher ist die Pfarrgemeinde, dass der lang ersehnte neue Pfarrvikar Edward Stupak nun endlich da ist.

Maria Thalheim – Bei einer Marienvesper in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist der neue Pfarrvikar Edward Stupak im Pfarrverband Reichenkirchen/Maria Thalheim begrüßt worden. Begleitet wurde der Geistliche bei seinem Amtsantritt von einigen Pfarreivertretern seines vorherigen, langjährigen Wirkungsbereichs im Pfarrverband Hörgertshausen-Gammelsdorf. Anschließend gab es einen Stehempfang im benachbarten Pfarrheim.

Stupak wird künftig das bestehende Seelsorgeteam in den beiden Pfarrverbänden Wartenberg und Reichenkirchen/Maria Thalheim unterstützen. Diakon Christian Pastötter freute sich, dass es dank Pfarrer Gregor Bartkkowski gelungen war, Stupak – für den er viel gekämpft hatte – zu bekommen. Denn alle Pfarrverbände würden einen Pfarrvikar brauchen, so der Diakon. „Deshalb werden wir ihn mit Samthandschuhen behandeln.“ Wartenbergs Pfarrverbandsratsvorsitzender Ludwig Waitzenauer überreichte Stupak als Begrüßungsgeschenk einen Bildband mit allen Kirchen, Kapellen und Kreuzen des Wartenberger Pfarrverbands.

Kathrin Wiesmaier, Pfarrverbandsratsvorsitzende von Reichenkirchen/Maria Thalheim, freute sich über die Verstärkung und versprach große Unterstützung durch die vielen Ehrenamtlichen aus den fünf Pfarreien. „Vor neun Monaten wurde Pfarrer Gregor Bartkowski in unser Spielsystem integriert, das mittlerweile bestens funktioniert. Sie sind der wertvollste Neuzugang in diesem Jahr“, meinte die Vorsitzende.

Zum Kennenlernen seines neuen Arbeitsbereichs überreichte Bürgermeister Hans Wiesmaier an Stupak die Chronik des Wallfahrtsortes Maria Thalheim und die Fraunberger Chronik. Der neue Geistliche bedankte sich für die freundliche Aufnahme. Er meinte: „Der Anfang, die ersten zehn Jahre, sind immer schwer, aber mit Gottes Hilfe wird’s gemeinsam schon klappen.“

Stupak wurde im Mai 1951 im ostpolnischen Suchowola geboren. Er wuchs dort auf und besuchte bis zu seinem Abitur die Schule in dem Ort. Nach dem Abitur trat er mit nur 19 Jahren ins Priesterseminar in Bialystok ein. Nach der Priesterweihe im Juni 1975 folgten die Kaplan-Jahre in seiner Heimatdiözese.

1978 führte ihn sein Weg nach Deutschland. Die ersten Jahre fern von der Heimat verbrachte Pfarrer Stupak in Kevelaer in Westfalen. Hier lernte er die deutsche Sprache kennen und machte seine ersten Erfahrungen in der Seelsorge. Mitte der 80er-Jahre wechselte er in die Erzdiözese München und Freising. Er fand seine neue Heimat im Pfarrhaus in Volkmannsdorf und wirkte als Kaplan in Bruckberg.

Von 1990 bis zuletzt leitete Stupak den Pfarrverband Hörgertshausen-Gammelsdorf mit den Pfarreien Margarethenried und Priel. Nach 28 Jahren in seinem Pfarrverband fällt ihm der Abschied nicht leicht. Trotzdem entschied er sich, nochmal einen neuen Weg einzuschlagen. Dieser führt ihn nun als Pfarrvikar in die Pfarrverbände Wartenberg und Reichenkirchen/Maria Thalheim. Seit Sonntag ist er dort nun offiziell in Amt und Würden. Seine neue Heimat wird das Pfarrhaus in Reichenkirchen sein. Thomas Obermeier

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