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Einen großen Kirchenputz veranstaltete die Pfarrei. Cecile von Fraunberg reinigt hier gerade den Hl. Florian, der der Namenspatron für die Fraunberger Pfarrkirche ist. 

Reinigungsaktion

Nach 25 Jahren: St. Florian glänzt wieder

Pünktlich zum großen Festtag der Feier des Skapulierfestes am Sonntag strahlte dank Kirchenpfleger Hubert Pfanzelt und Pfarrgemeinderatsmitglied Cecile von Fraunberg und etwa 20 ehrenamtlichen Helfer das Fraunberger Gotteshaus wieder.

FraunbergFür die meisten Kirchenbesucher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Kirche immer sauber, die Altarwäsche makellos und die Kirche mit Blumen geschmückt ist. Dass das tatsächlich immer der Fall ist, hängt mit viel Arbeit zusammen, die im Hindergrund – ganz ohne Aufhebens – erledigt wird.

Pünktlich zum großen Festtag der Feier des Skapulierfestes am Sonntag erstrahlte die Fraunberger Kirche St. Florian nun auch wieder in neuem Glanz. „Als ich heute reinkam, ist mir das Herz aufgegangen“, freute sich Diakon Christian Pastötter am Ende des Gottesdienstes, den er zusammen mit Pater Tomasz Wierzchowski gefeiert hatte. Der Fraunberger Kirchenchor hatte unter Leitung von Marion Anzinger den Festgottesdienst gesanglich umrahmt.

Zwei Tage lang hatten auf Initiative von Kirchenpfleger Hubert Pfanzelt und Pfarrgemeinderatsmitglied Cecile von Fraunberg etwa 20 ehrenamtlichen Helfer das Fraunberger Gotteshaus innen gereinigt. Ausgerüstet mit Staubsaugern, Besen, Bürsten, feinen Pinseln und Putzmittel wurden die Kirche und das gesamte Inventar erstmals nach 25 Jahren von den Emporen hinten über die Seitenaltäre bis vorne zum Hochaltar von oben nach unten alles systematisch von Staub befreit und anschließend auf Hochglanz poliert.

„Das musste jetzt einfach einmal sein“, waren sich die treibenden Kräfte Pfanzelt und von Fraunberg einig. Auf einer kleinen Spezialhebebühne saugten Pfanzelt und Helfer von oben nach unten die Sims ab.

Auch Diakon Pastötter hatte am Freitag bei der Reinigung der Seitenaltäre mitgeholfen. „Die meiste Arbeit machten die vielen Figuren und Bilder, die vorsichtig abgebürstet werden mussten“, sagte Cecile von Fraunberg. Kein Verständnis hat sie allerdings dafür, dass sie bei der Reinigungsaktion von ihren Pfarrgemeinderatskollegen im Stich gelassen wurde. Am Ende dankte Pastötter allen Mitwirkenden für das ehrenamtliche Engagement: „Gottes Dank sei euch gewiss“, so der Diakon.  tom

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