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Spaziergang durch den Advent 

Jeden Tag ein weihnachtlich geschmücktes Fenster

Im Dezember wird in Fraunberg wieder ein weihnachtlicher Brauch gefeiert. Der Gartenbauverein lädt alle Gemeindebürger zum „Spaziergang durch den Advent“ ein, der alle zwei Jahre veranstaltet wird. Zum Auftakt am Freitag hatte die Familie Härtl aus Furthmühle das erste Adventfenster einer Dachgaube schön geschmückt.

Fraunberg – Im Dezember wird in Fraunberg wieder ein weihnachtlicher Brauch gefeiert. Der Gartenbauverein lädt alle Gemeindebürger zum „Spaziergang durch den Advent“ ein, der alle zwei Jahre veranstaltet wird. Zum Auftakt am Freitag hatte die Familie Härtl aus Furthmühle das erste Adventfenster einer Dachgaube schön geschmückt.

Die aus dem nördlichen Augsburger Landkreis stammende Traudl Fischer hat diesen Brauch aus dem Schwabenland mitgebracht, als sie vor 25 Jahren nach Fraunberg kam. Im Jahre 2001 hat die damalige Gartler-Vorsitzende den Adventskalender in Fraunberg ins Leben gerufen. Sofort fand sie genügend Fürsprecher, die sich an den 24 Dezember-Tagen mit einem schönen geschmückten Fenster beim Kalender beteiligen wollten.

Mittlerweile findet der bei den Bürgern sehr beliebte Adventskalender zum zehnten mal im Wechsel mit dem Adventsmarkt der Gemeinde statt.

Bei der Ausrichtung der Adventsfenster beteiligen sich heuer neben Haushalten auch Ortsvereine, der Kindergarten und die Gemeinde. Besonders wichtig ist die Dekoration an den Namenstagen der Heiligen Barbara, der Heiligen Lucia und des Heiligen Nikolaus. An jedem Adventssonntag sollen Kerzen im Fenster zu sehen sein.

An jedem geöffneten Adventsfenster wird ein Spendenschwein aufgestellt, dessen Inhalt für einen guten Zweck gespendet wird. Heuer kommt der Erlös der Wartenberger Palliativstation zugute.

Täglich wird ab 18 Uhr ein neues Fenster geöffnet. Ist es , erst einmal gefunden, gibt es von den Herbergsleuten zur Belohnung Lebkuchen, Stollen, Glühwein oder Punsch. Auf jedem Fall sollte es Süßigkeiten für die Kinder geben. Bei der Öffnung können die Hausbesitzer selbst entscheiden, ob sie eine Weihnachtsgeschichte oder ein Gedicht vortragen. Jeder Abend soll eine kurze vorweihnachtliche Einstimmung sein.

Die Fenster sind beleuchtet und bleiben bis Anfang Januar geöffnet. Sinn und Zweck der Aktion ist, die Gemeinde in einen vorweihnachtlichen Glanz mit vielen geschmückten Schaufenstern und vielen Lichtern zu verwandeln. Die Straßen sollen hell beleuchtet und einladend sein mit dem öffentlichen Adventskalender.

Um die Suche zu erleichtern, kann man beim Fraunberger Bäcker, der VR-Bank, im Kinderhaus und auf der Homepage der Gemeinde einen Straßenplan mit Angaben für das nächste Fenster finden.  tom

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