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Alles neu am Gemeindezentru m: Die Verkehrsführung der Ortsdurchfahrt wurde geändert. Der Bereich hinter der Absperrung wird dem Vorplatz zugeschlagen. Rechts ist das Kriegerdenkmal zu sehen, um das herum die Fläche ebenfalls neu gestaltet wird. 

Dorferneuerung 

Tempo 30 am Fraunberger Gemeindezentrum

Das Gemeindezentrum ist fertig. Nun soll der Vorplatz gestaltet werden. Bürgermeister Hans Wiesmaier wünscht sich an der Stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Fraunberg – Sowohl der Ausbau der Ortsmitte Fraunberg als auch des Kirchplatzes Reichenkirchen soll nach dem Willen der Teilnehmergemeinschaft und den Beschlüssen des Gemeinderats in diesem Jahr vorangetrieben werden. Zu beiden Bauprojekten wird es am 10. März einen Ortstermin geben. Dann haben Vereine und Ratsgremium noch einmal Gelegenheit, sich über Details zu informieren.

Nachdem das Gemeindezentrum fertiggestellt ist, stehen noch die Arbeiten in seiner unmittelbaren Umgebung an. Zwar wird die Staatsstraße 2082 nach Beschluss des Straßenbauamts – obwohl dringend notwendig – zeitnah nicht saniert (wir berichteten). Doch die Anschlussflächen zwischen Gemeindezentrum, Kirche und Kriegerdenkmal sollen heuer in Angriff genommen werden. Der Gehweg auf der Seite des Gemeindezentrums in Richtung Erding wird nur leicht modifiziert und auf ein neues Bushäuschen aus optischen Gründen verzichtet.

Die gegenüber liegende Straßenseite bekommt einen etwas zurückgenommenen Gehweg sowie eine größere Aufstellfläche an der Straße, damit Busse oder Lkw halten können. Mit welchem Belag der Platz vor dem Kriegerdenkmal ausgeführt wird, steht noch nicht fest. „In jedem Fall aber“, betonte Bürgermeister Hans Wiesmaier, „wollen wir das Kriegerdenkmal prominent herausstellen“. Um die Verkehrssicherheit in der Ortsmitte zu erhöhen und den veränderten Verlauf der Staatsstraße in der Kurve um die Kirche herum zu betonen, soll Tempo 30 eingeführt werden.

Zwar sind für alle diese Baumaßnahmen Mittel im Haushalt eingestellt, doch Wiesmaier will dennoch versuchen, zusätzlich staatliche Zuschüsse zu bekommen.

Auch der Kirchplatz in Reichenkirchen soll etwas verändert und dabei modernisiert werden. Die angrenzende Friedhofsmauer ist jetzt erneuert, nun steht eine „Neudefinition“ des Platzes zwischen Kirche St. Michael und dem Schulgebäude an, so Wiesmaier.

Um die Vorstellungen der Gemeinde von einem Treffpunkt für die Bürger umsetzen zu können, soll eine rund 200 Quadratmeter große Fläche von der Kirchenverwaltung erworben oder gepachtet werden, Gespräche mit dem Ordinariat laufen. „Außerdem“, warf Bürgermeister Wiesmaier in die Diskussion ein, „wünscht sich Reichenkirchen eine kleine, überdachte Bewirtungsfläche zwischen Pfarrheim und Kirche“.

Schließlich wird noch zu entscheiden sein, mit welchem Belag die Straße nach Hatting, die quer über den Platz und vorbei an der Schule führt, ausgestattet sein soll. Einerseits wäre eine einheitliche Pflasterung des Platzes optisch ansprechend, andererseits soll der Charakter einer Straße erhalten bleiben.

Friedbert Holz

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