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Maximaler Spaß bei minimaler Besetzung

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Auf eine Katastrophe folgt die nächste: Während Sabine (Teresa Sperling) an dem maroden Haus verzweifelt, schafft es Tobias (Stefan Voglhuber), sich mit einem Feuerlöscher selbst einzuschäumen.
Auf eine Katastrophe folgt die nächste: Während Sabine (Teresa Sperling) an dem maroden Haus verzweifelt, schafft es Tobias (Stefan Voglhuber), sich mit einem Feuerlöscher selbst einzuschäumen. © Foto: Holzner

Eine Couch, ein Tisch, zwei Stühle, zwei Schauspieler: Mit dieser Minimalausstattung und -besetzung schafften es die Mimen der Komödie „Wohnen im Glück“, den voll besetzten Saal im Gasthaus Strasser in Oberbierbach bestens zu unterhalten.

Oberbierbach – Dabei beeindruckten die beiden Berufsschauspieler Teresa Sperling und Stefan Voglhuber, die das eineinhalbstündige Stück selbst geschrieben hatten, bei der Premiere mit Ausdauer und Textsicherheit. Souffleuse gab es keine. Die Handlung spielt an einem einzigen Abend. Der erfolglose und faule Schriftsteller Tobias erwartet, seiner Freundin Sabine mit dem von seiner Großtante geerbten Haus eine Überraschung bereiten zu können. Doch seine Liebste ist schon allein vom Geruch des Wohnzimmers abgeschreckt.

Eine Kette von Katastrophen nimmt ihren Anfang mit einer Ratte in der Kloschüssel und wird von herabstürzenden Küchenschränken fortgesetzt. Tobias ist von da an bemüht, die Situation zu beschwichtigen. Seinen geplanten Heiratsantrag muss er von Schlamassel zu Schlamassel verschieben.

Während Voglhuber in seiner Rolle als naiver, aber liebenswerter Pechvogel glänzte, erheiterte Sperling mit Wutausbrüchen das Publikum. Das marode Erbstück hält weitere Überraschungen für das junge Paar bereit. Ein Vogel nützt ein Loch im Dach, um im Schlafzimmer sein Nest zu bauen, die Badewanne bricht beim Befüllen durch den Boden. Und, als wäre all das nicht Unglück genug, kippt Tobias auch noch ein Glas Prosecco über Sabines Laptop, auf dem sie eine Präsentation schreibt. Ihr reicht’s. Sie will zurück in die Mietwohnung, doch die hat ihr Freund längst gekündigt.

Wie eine Wendung dem Paar doch noch ihr „Wohnen im Glück“ bringt, ist am Freitag, 19., Samstag, 20., Freitag, 26. und Samstag, 27. Januar zu sehen.

red

Der Kartenvorverkauf

läuft über Tel. (0 80 84) 12 07.

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