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Tittenkofen empfängt sein Prachtstangerl – und trauert um den Maibaum-Spender

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Unser Bild zeigt die Dorfgemeinschaft mit Renate Denk (vorne vor dem Maibaum), der Witwe des verstorbenen Spenders. Die Kinder halten sein Bild in Händen. 
Unser Bild zeigt die Dorfgemeinschaft mit Renate Denk (vorne vor dem Maibaum), der Witwe des verstorbenen Spenders. Die Kinder halten sein Bild in Händen.  © Thomas Obermeier

Der Empfang war riesig, aus der Boombox dröhnte das Lied von De lustigen Holzhackerbuam, als der Tittenkofener Maibaum heimkam.

Tittenkofen - Hermann Klobensteiner brachte den von Helmut Denk gestifteten 25-Meter-Baum aus dem Gruber Holz mit seinem Bulldog nach Hause. Allerdings hat die Maibaumaktion einen traurigen Beigeschmack, denn Spender Denk, der ehemalige beliebte Tittenkofener Gastwirt, ist kürzlich nach längerer schwerer Krankheit mit 63 verstorben.

„Da war das ganze Dorf auf seiner Beerdigung“, berichtet Maibaum-Organisator Georg Scheiel. Jakob Irl hat liebevoll die zwölf Zunfttafeln bemalt. Beim Aufstellen am Sonntag, 1. Mai, gibt’s ab 11 Uhr für Zuschauer und Aufsteller einen Mittagstisch mit Grillspezialitäten. Gegen 13 Uhr stellt die Dorfgemeinschaft den Baum mit Schwaiben in der Dorfmitte bei der Kapelle auf. Dann führen die heimischen Kinder, ausgebildet von Claudia und Susanne Gruber, zu den Ziachklängen von Hans Huber einen Bandltanz auf. Während des Aufstellens sorgen die Hausfrauen mit Kuchen und Kaffee für die Verköstigung. Auch Jennys Stüberl ist fleißig involviert. Sogar Überraschungs-Live-Musik ist geplant.

Thomas Obermeier

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