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Über den neuen Rehgwichtl-Ehrenorden des Fraunberger Reviers, den erstmals Egon Lechner (Mitte) verlieh, freuten sich (v. l.): Landrat Martin Bayerstorfer, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Klaus Hildebrand und Manfred Angermaier. Lorenz Mesz (r.) hatte den Rehgwichtl vergoldet.

Vergoldete Orden und königlicher Besuch

Fraunberg - Zum 51. Jägerball lud Jagdpächter Egon Lechner und Vorsitzender Manfred Angermaier die Mitglieder ins Gasthaus Stuhlberger. Neben den Auftritten der Narrhalla gab es eine weitere Überraschung: einen neuen Ehrenorden.

Traditionell hatten am Freitag nach dem unsinnigen Donnerstag Jagdpächter Egon Lechner mit Familie und Fraunbergs Jagdvorsitzender Manfred Angermaier die Mitglieder zu Tanz und Geselligkeit ins Gasthaus Stuhlberger eingeladen. Die Jagdhornbläser Petra Scharf, Alex Bosl, Martin Wagner und Christian Brenner eröffneten den 51. Jägerball mit dem obligatorischem Halali. Angermaier begrüßte Landrat Martin Bayerstorfer und Bürgermeister Hans Wiesmaier mit Gattinen sowie Vize-Bürgermeister Hans Rasthofer.

Zahlreich erschienen waren auch die Fraunberger Jagdgenossen, die Nachbarn aus Reichenkirchen und Maria Thalheim mit ihren Jagdvorstehern sowie die Ortsobmänner und Ortsbäuerinnen. Angermaier meinte: „Den Jägern scheint es trotz Jagdproblemen noch gut zu gehen, denn heute gibt es wieder gutes Essen. Es wird erst kritisch, wenn es nur noch eine Mehlspeise gibt.“

Jagdpächter Lechner sprach von der Jagd als Tradition der Menschheit: „Wir Jäger fühlen uns verpflichtet, bei der Revierbetreuung Tier und Naturschutz gewissenhaft auszuführen.“ 13 Rehe wurden im Verkehr geborgen, das sei nicht einmal die Arbeit der Jäger, so der Revierpächter.

Lechner hatte sich mit einem eigenen Ehrenorden des Fraunberger Reviers etwas Besonderes einfallen lassen. Der Fraunberger Rehgwichtl-Orden für besondere Verdienste um die Jagd wurde erstmals verliehen. Über die von Lorenz Mesz geschaffenen Goldstücke am grün-weißem Bande aus dem Revierhumpen der Jagdhütte durften sich Landrat Martin Bayerstorfer, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Klaus Hildebrand und Manfred Angermaier freuen.

Anschließend sorgte die Erdinger Narrhalla mit dem Prinzenpaar, Prinz Daniel I. von Blech und Schaden und Prinzessin Conny I. von Tafel und Kreide, mit der Garde und den Liselotten für Furore. Das Prinzenpaar überreichte Lorenz Mesz, Martin Wagner sowie Rita und Egon Lechner - dem Erdinger Prinzenpaar von 1963 - ihren Faschingsorden. Ein weiterer Höhepunkt war, als Lechners Jagdfreund Alex Bosl seine unterhaltsamen Gstanzl über die Fraunberger Jagd vortrug und die Besucher fleißig mitklatschten. So meinte dieser: „Im Revier vom Dr. Lechner, da schaugts jetzt zappenduster aus, koane Gickerl, koane Hasen. Ja ned amoi der Vogel Strauß.“

Bis nach Mitternacht wurde zur zünftigen Musik der Isentaler Spitzbuben fleißig das Tanzbein geschwungen.

(tom)

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