Hoffen, dass es bald weitergehen kann auf dem Fraunberger Waldspielplatz: die Kinder der Spatzengruppe mit Erzieherin Martina Schweer (hinten, r.) und Kinderpflegerin Desiree Jeschek.
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Hoffen, dass es bald weitergehen kann auf dem Fraunberger Waldspielplatz: die Kinder der Spatzengruppe mit Erzieherin Martina Schweer (hinten, r.) und Kinderpflegerin Desiree Jeschek.

Mädchen und Buben des Kinderhauses sind dort Stammgäste – Wiederaufbau hat begonnen

Zerstörter Waldspielplatz: Noch keine Spur von den Tätern

Eine Woche liegt seit der Zerstörung des Fraunberger Waldspielplatzes zurück. Von den Tätern fehlt noch jede Spur. Große Traurigkeit herrscht bei den Kindern vom Kinderhaus St. Florian, die den Waldspielplatz regelmäßig nutzen. Unsere Zeitung war zu Besuch beim Morgenkreis der Spatzengruppe von Erzieherin Martina Schweer und Kinderpflegerin Desiree Jeschek.

Fraunberg Kinderhausleiterin Anita Steinbichler sagte: „Wir waren alle sprachlos, als wir von der Zerstörung erfahren haben. Es ist schade, dass so etwas passiert. Gerade jetzt brauchen wir die Wachsamkeit der Leute.“ Zum Glück habe das Kinderhaus seine Mamas, die sich so toll engagieren würden. Und die Kinder riefen: „Das waren böse Leute, wir wünschen uns, alle Leute wären nett.“

Sie hoffen, dass der Spielplatz schnellstmöglich wieder spielbereit ist. Die Eltern haben bereits mit Aufräumen und Reparaturen losgelegt, am liebsten würden die Kinder selber mithelfen, um ihren Platz wieder herzurichten, den sie auch privat nutzen. Die Projektgruppe der Eltern wird von der Gemeinde unterstützt. Bürgermeister Hans Wiesmaier will schauen, ob es Geld von der Spielplatz-Versicherung gibt.

Laura und Samuel wäre die Instandsetzung der Küche wichtig, „damit wir wieder Kochen spielen können“. Max möchte ein kleines Holzhaus mit Küche. Vielleicht könnte die Holzkünstlerin nochmal einen so tollen Herd machen, so die Idee mehrerer Kinder. Sarah wünschte sich, dass die Pferde repariert werden. Sophia möchte wieder schaukeln und Lana ein neues Zelt. Und Fin meinte: „Wir brauchen viel Holz und Äste zum Spielen und Bauen, das ist alles kaputt.“ Luisa wünschte sich gleich ein Baumhaus. Alle waren sich einig: Der große zerstörte Tisch muss schnell repariert werden, „da konnten wir immer gemeinsam so schön spielen“. Froh sind die Kinder, dass dem Grab ihres Igels nichts passiert ist, den sie heuer erst beerdigt haben.

Thomas Obermeier

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