Kinderhaus Fraunberg 

Zwei neue Krippengruppen

Krippenplätze sind gefragt. Das Kinderhaus Fraunberg wird vergrößert. Zwischenzeitlich werden die Kinder provisorisch untergebracht.

Von Friedbert Holz

Fraunberg – Um zwei Krippengruppen soll das Kinderhaus in Fraunberg erweitert werden. Dies hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Denn für den Krippenbereich sind mehr Anmeldungen eingegangen als freie Plätze vorhanden sind. Damit trägt die Gemeinde dem erhöhten Bedarf Rechnung und will das Kinderhaus für weitere zwei Gruppen mit je zwölf Kindern ausbauen.

Zwar ist die Gemeinde Eigentümerin der Kinderhaus-Gebäude. Doch für eine Erweiterung ist auch eine Änderung der Betriebserlaubnis notwendig. Denn die Trägerschaft des Kinderhauses liegt bei der Kirchengemeinde St. Michael. „Wir müssen schnell reagieren“, meinte Bürgermeister Hans Wiesmaier, „damit wir dem kommenden Ansturm gewachsen sind“. Schließlich müsse die Gemeinde vorsorgen – steigende Geburtenzahlen und neu ausgewiesene Baugebiete lassen einen erhöhten Bedarf an Krippenplätzen erwarten.

Um den bereits vorhandenen Bedarf ab Januar 2019 abdecken zu können, sollen die leerstehenden Räume der ehemaligen Gemeindekanzlei genutzt werden. Dort wird eine der beiden neuen Gruppen eingerichtet, bis die bauliche Erweiterung für beide neuen Gruppen erfolgt ist. Schon jetzt sind diese Räume mit dem Kinderhaus verbunden.

Wiesmaier wies nicht nur darauf hin, dass „wir eine sehr gute Leitung und Personalausstattung im Kinderhaus haben“, auch die Zusammenarbeit mit der Kirche am Ort funktioniere bestens. Zudem gehört das Kinderhaus St. Florian mit in ein Gesamtkonzept, in dem das Projekt „Aufschwung für junge Familien“ vom Bundesfamilienministerium sowie die Aktion „Mut für Familien“ der Erzdiözese München-Freising verankert sind. Die Verwaltung wurde vom Gemeinderat ermächtigt, nun ein Planungsbüro mit der weiteren Ausarbeitung eines konkreten Ausbauprojekts zu beauftragen.

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