Mindestens 23 Tote bei Angriff auf Bus mit Christen 

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Aufgestiegen: Herbert Sumpser (2. v. l.) ist jetzt Hauptfeuerwehrmann, Alexander Fraundorfer (2. v. r.) Oberfeuerwehrmann. Es gratulierten Vorsitzender Thomas Knallinger (l.) und Kommandant Reinhard Wagner (r.). Foto: DO

Freude über Jugend, Sorge ums Weinfest

Oberneuching - Eine beachtliche Bilanz, ein überraschter Feuerwehrmann und ein wackelndes Weinfest: Bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberneuching ist einiges los.

Zwei Brandeinsätze, zehn Technische Hilfeleistungen und zwei Sicherheitswachen: 14 Mal rückten die Oberneuchinger Feuerwehrler im vergangenen Jahr aus. Bei den Einsätzen leisteten 113 Frauen und Männer 137 Einsatzstunden.

Reinhard Wagner zog in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Wenninger zufrieden Bilanz. Der Kommandant hatte noch eine Überraschung für einen besonders engagierten Floriansjünger parat. Herbert Sumpser pflegt seit Jahren die Fahrzeuge und Geräte und ist bei nahezu jedem Einsatz und jeder Übung dabei. Er wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. „Was, ich?“, meinte Sumpser überrascht und erfreut.

Oberfeuerwehrmänner dürfen sich Alexander Fraundorfer und Florian Grabmeier nennen, die beide die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolviert haben. Grabmeier ist neuer Atemschutzbeauftragter. Er löst Benno Lanzl ab, der sein Amt abgegeben hat. Wagner selbst hat den Aufbaulehrgang Gruppenführer besucht. Andreas Fink und Andreas Graßl haben beim Truppmann-II-Lehrgang erfolgreich teilgenommen.

40 aktive Kräfte leisteten 2012 insgesamt 580 Einsatz- und Übungsstunden. Dazu gehörten zwölf Monats- sowie elf Funkübungen. Die monatlichen Einheiten wurden laut Wagner gut besucht, „das Interesse, einen korrekten Funkspruch absetzen zu können, könnte besser sein“, kritisierte der Kommandant. Eine Übung simulierte einen Tiefgaragenbrand in Neufinsing. Mit elf Mann nahm Oberneuching an der landkreisweiten Übung teil.

Bürgermeister Hans Peis belohnte den Einsatz mit einer Brotzeit auf Kosten der Gemeinde. Insgesamt hat die Oberneuchinger Wehr 111 Mitglieder, darunter 40 Aktive und fünf Jungfeuerwehrler. Sebastian Kochbeck und Herbert Rauch jun. haben die Nachwuchstruppe verlassen und sind jetzt bei den Aktiven. Vorsitzender Thomas Knallinger, der auch Jugendwart ist, will weiter die Werbetrommel rühren, um junge Leute anzusprechen. Im Frühjahr wollen die Feuerwehrler bei einem Infonachmittag ihre Arbeit vorstellen. So bekamen sie 2012 drei neue Nachwuchskräfte. Auch die Jugend übt monatlich.

Dabei kamen die gesellschaftlichen Aktivitäten nicht zu kurz. Es wurde gegrillt, es gab Fotoshootings mit den Aktiven oder eine Schnitzeljagd beim Ferienprogramm mit 30 Kindern. Einer beliebten Veranstaltung aber droht das Aus: dem Weinfest. Die gesetzlichen Auflagen werden immer strenger, erklärte Knallinger, deshalb steht die Feier „in seiner jetzigen Form auf der Kippe“.

Erfolgreich verlief hingegen die Platzsuche für die restaurierte Standarte: Sie kommt in den Zwischenbau des Rathauses und wird durch eine spezielle Folie auf den Fenstern vor der Sonne geschützt.

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