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Gift in Wursthaut: So sieht ein Beispiel eines toxischen Tierköders aus. foto: MZV-Archiv

Nach Giftköder-Fall in Lengdorf

Mann setzt 5000 Euro Belohnung für Hinweise auf Hundehasser aus

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Nach dem Giftköder-Fall in Lengdorf setzt Gerhard G. 5000 Euro Belohnung für Hinweise auf den Täter aus.

Nach der Giftköder-Attacke am Mittwoch auf zwei Bulldoggen in Lengdorf setzt Gerhard G. eine 5000-Euro-Belohnung aus, um den Tierhasser zu finden. Seine Motivation: „Ich bin selbst Hundeliebhaber, und die zwei Bulldoggen meines Sohnes sind Opfer dieser unmöglichen Person geworden.“ Er vermutet, dass die beiden Hunde auf dem Spaziergang durch Lengdorfs Ortsmitte Giftköder mit Schneckenkorn gefressen haben, denn: „Als sich die beiden übergeben haben, war alles schlumpfblau.“

Vor kurzem wurden die Vierbeiner wieder aus der Ismaninger Tierklinik entlassen, sie haben überlebt. Die Behandlung kostete das Herrchen (30) etwa 2500 Euro. Doch nur eines zählt für ihn: „Sie befinden sich auf dem Weg der Besserung, auch wenn sie gerade noch ziemlich zermalmt sind.“ Die Hundemägen sind zwar leer: „Aber das Gift ist ja auch ins Blut gegangen.“

Gerhard G. sucht indes den potenziellen Giftköder-Leger. Denn G. hat nicht nur um Katzen und weitere Zamperl Angst, sondern: „Es hätten ja auch Kleinkinder etwas von dem Giftköder abbekommen können“, sagt er. Seinen Verdacht, dass toxische Köder die Bulldoggen vergiftet haben, begründet er so: „Mein Sohn hat nirgendwo Schnecken Korn rumliegen“, und: „Die beiden Hunde haben ja kurz nach dem Spaziergang zum Fiebern und Zittern angefangen.“

Warum jemand so etwas Vierbeinern antun will, bleibt für ihn ein Rätsel. „Es ist mir wirklich ein Anliegen, den Täter dingfest zu machen und ihn aus dem Verkehr zu ziehen.“ Deshalb setzt er auch die Belohnung von 5000 Euro aus und verweist auf die Tierarztkosten von 2500 Euro. G. droht: „Ich werde zivilrechtlich gegen den Täter vorgehen, der kann sich auf was gefasst machen.“ Dafür will er sich mit der Tierschutzorganisation Peta zusammentun, die ebenfalls eine Belohnung von 500 Euro für die Ergreifung des Täters ausgesetzt hat.

Gleichzeitig bleibt er realistisch: „Man hat wenig Chancen, den Hundehasser zu erwischen, meistens sind die ja nachts unterwegs.“ Eine Hoffnung hat G. allerdings: „Dass jemand seine Untaten etwa am Stammtisch kundtut und ein anderer scharf auf meine Belohnung ist.“

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