Ein Meisterbetrieb feiert: Glockshuber Elektrotechnik ist ein angesehener Arbeitgeber in der Region.
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Ein Meisterbetrieb feiert: Glockshuber Elektrotechnik ist ein angesehener Arbeitgeber in der Region.

Drei Generationen – ein Handwerk

Glockshuber Elektrotechnik feiert 50 jähriges Firmen-Jubiläum

Profitieren Sie bei Ihrem Bauvorhaben von der Expertise des preisgekrönten Meisterbetriebs Glockshuber Elektrotechnik in Walpertskirchen bei München.

Die Auer-Bauzentren, der Gesundheitspark in Erding, das Schlosshotel Aufhausen, die Schulen in Bockhorn, Wörth und Walpertskirchen: Beispielhaft zeigt dieser kleine Auszug aus den Referenzen die Vielseitigkeit der Elektroinstallationen von Glockshuber Elektrotechnik. Am 1. Juli 2020 wird das Familienunternehmen aus Walpertskirchen 50 Jahre alt. Auch wenn die geplante Jubiläums-Feier aufgrund von Corona verschoben werden muss, möchten sich die Glockshubers bei Kunden, Partnern und Mitarbeitenden für ihre Treue bedanken – mit einem Rückblick auf die letzten 50 Jahre und einem Versprechen für die Zukunft.

„Der Bedarf war einfach da“

Christine und Georg Glockshuber sen. können stolz auf 50 Jahre Firmengeschichte zurückblicken.

Georg Glockshuber sen. war noch in seiner Gesellenzeit, als er für Elektroinstallationen rund um Walpertskirchen immer wieder um Hilfe gebeten wurde. „Der Bedarf an seiner Handwerksleistung war einfach da“, erinnert sich seine Frau Christine und so wagte der damals erst 23-jährige Elektromeister den Schritt zur Selbständigkeit. Unterstützt wurde er von seiner Frau, ihrerseits gelernte Bürokauffrau und geborene Hötscher. Ihrem Vater, dem Bauunternehmer Zeno Hötscher hatte der junge Handwerksbetrieb bald größere Aufträge in München zu verdanken. Zu den ersten Auftraggebern zählten überwiegend ortsansässige Firmen und landwirtschaftliche Betriebe. Aufgrund der regen Bautätigkeit wegen Erschließung des Baugebietes „Pfarrsiedlung“ konnten auch viele Privatkunden gewonnen werden. Es folgten immer mehr regionale Projekte wie die Sempt-Sporthalle in Altenerding oder das Rathaus und der Hirschbachwirt in Forstern.

Glockshuber Elektrotechnik - „Nach einem Jahr kam der erste Lehrling“

Die Geschäfte liefen gut. Und so wurde bereits ein Jahr nach der Gründung der erste Lehrling eingestellt. 1972 zog das Paar in die eigenen Geschäftsräume mit Werkstatt und neu gebautem Wohnhaus in der Schulstraße. Der erste Firmenwagen wurde angeschafft: ein VW T2. Parallel zur Geschäftsentwicklung ist auch die Familie stetig gewachsen: „Trotz unserer fünf Kinder bin ich immer im Geschäft gewesen und führte die Finanz- und Lohnbuchhaltung“, erzählt Christine Glockshuber. Schwierige Phasen für den Betrieb haben sie und ihr Mann gemeinsam gemeistert, wie die vier Monate über die Jahre 1976/77, als Georg Glockshuber sen. krankheitsbedingt komplett ausgefallen ist. Oder die Rezession 1985. „Das war ein wirklich schweres Jahr. Kunden haben nicht bezahlt und es kamen keine neuen Aufträge.“ Als es nach dieser Krise geschäftlich wieder bergauf ging, wurde quasi über Nacht mit Sohn Andreas die zweite Generation zur tragenden Säule des Unternehmens: „Ein Mitarbeiter ist 1988 verunglückt. Nur einen Tag nach meinem Schulabschluss stand ich als Mitarbeiter im Familienunternehmen“, erinnert sich Andreas Glockshuber.

Modernste Elektro- und Leuchttechnik sorgen für Lichterlebnisse in historischen Praxisräumen.

„Als Geselle arbeitet man zum ersten Mal eine komplette Baustelle durch“

Seiner ersten Hilfe für den elterlichen Betrieb folgte der klassische Werdegang zum Handwerksmeister: 1988 Ausbildungsbeginn, danach Geselljahre und schließlich 1997 die Meisterprüfung und die Auszeichnung mit dem Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung. „Die Gesellenjahre waren sehr wichtig. Erst als Geselle arbeitet man eine komplette Baustelle durch – ohne Fehlzeiten durch die Berufsschule.“ Dabei sammele man wertvolle Erfahrungen und lerne selbstständig zu arbeiten – wichtige Voraussetzungen für komplexere Projekte, die er schon bald als Meister zu verantworten hatte. So wie das Autohaus Hans Maier am Kletthamer Feld, sein erstes großes Elektro-Meister-Stück im Jahr 1999.

Aus dem Firmenarchiv: Aufnahme einer Großbaustellen in den 1970er Jahren.

Mehrere 1000 Meter Kabel und Leidenschaft für Lichterlebnisse

„Von der EDV-Verkabelung bis zur Beleuchtung in Büro, Werkstatt und Ausstellungshalle waren die vielfältigen Lösungen in dem damals modernsten Autohaus der Region eine echte Herausforderung.“ Mehrere 1000 Meter Kabel wurden hierfür verlegt. Eine ganz andere Liebe zum Detail war nur wenige Monate zuvor gefragt: „1999, pünktlich zum Festjahr in Walpertskirchen, haben wir dafür gesorgt, dass unser Kirchturm erstmals im eigenen Licht erstrahlte.“ Bis heute sind Kirchen und denkmalgeschützte Gebäude für Andreas Glockshuber und sein Team aus Fachhandwerkern besonders reizvoll: „Neben der Funktionalität achten wir darauf, den Charakter des Alten zu erhalten und die passende Lichtstimmung zu inszenieren.“ So wie bei der nach einem Brand 2016 renovierten Kirche in Wörth. Oder im 2019 eröffneten Hautarztzentrum Am Mühlgraben in Erding: Ins rechte Licht gerückt wurde hier die komplette Praxis mit einem freigelegten böhmischen Gewölbe und historischen Granitsäulen aus dem 18 Jahrhundert – mithilfe modernster Elektro- und Leuchttechnik. Derlei Konzepte entwickelt Andreas schon immer gemeinsam mit seinem Team: „Jeder einzelne von uns hat eine besondere Qualität. Zusammen sind wir besser.“

Als 3-Generationen-Meister-Unternehmen wurden (v.li.) Andreas, sein Sohn Josef, sein Vater Georg und Bruder Georg Glockshuber jun. von der Münchener Meisterschule geehrt.

Glockshuber Elektrotechnik: Preisgekrönter Meisterbetrieb mit langjährigen Mitarbeitern

Deshalb funktioniert auch die Kooperation mit seinem Vater Georg Glockshuber sen., so gut. Als Gesellschafter der Glockshuber Elektrotechnik GbR kümmern sie sich seit 2005 auch am neuen Firmensitz in der Blumthaler Straße 4 um den fachlichen Nachwuchs. „Um dem Fachkräftemangel vorzubeugen, setzen wir schon immer auf Ausbildung.“ Insgesamt 30 Lehrlinge wurden seit der Gründung schon ausgebildet. Einen Azubi für dieses Jahr haben sie schon. 2021 tritt erstmals ein Geflüchteter aus Somalia zur Gesellenprüfung an. Personell gut aufgestellt, geht das Familienunternehmen auch weiterhin am Puls der Zeit in die Zukunft: „Derzeit ist SmartHome ein großes Thema. In Zukunft werden wir uns verstärkt mit dem Thema E-Mobilität und der dafür benötigten Infrastruktur auseinandersetzen müssen“, so Andreas Glockshuber. Gut, dass der Innungsobmann für den Kreis Erding bei all dem auf seine Frau Susanne in der Buchhaltung und langjährige Mitarbeiter bauen kann. „Unsere privaten Auftraggeber aber auch Bauträger, Gewerbekunden und die öffentliche Hand, verlassen sich seit 50 Jahren darauf, dass wir fachlich einwandfrei, zuverlässig und sauber arbeiten. Das soll so bleiben.“ Die Zeichen stehen gut: Nach abgeschlossener Lehre bei der Firma Vitzthum ist Georg Glockshuber jun. im Familienbetrieb. 2003 schloss er die Meisterprüfung mit der Ehrung zum Meisterpreis ab. Und diese preisgekrönte Tradition setzt sich auch in der dritten Generation fort: Wie sein Großvater, Vater und Onkel wurde auch Andreas` Sohn Josef Glockshuber 2018 aufgrund seiner hervorragenden Leistungen mit dem Meisterpreis geehrt.

Sabine Saldaña Bravo

Kontakt

Glockshuber Elektrotechnik GbR
Blumthaler Str. 4
85469 Walpertskirchen
Telefon: 08122 5404520
Mail: info@glockshuber.com
Web: https://www.glockshuber.com/

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