Grandioser Gaudiwurm

Isen - Glückliches Isen: zum dritten Mal in Folge sorgte ein super Wetter für eine ebensolche Stimmung beim Faschingsumzug, der mit einer Rekordbeteiligung aufwarten konnte.

„So lang war er noch nie“, stellte Faschingskomitee-Chef und Organisator Rul Kellner augenzwinkernd fest und meinte damit den bunten und witzig gestalteten Faschingszug. Der Gaudiwurm wurde von der Blaskapelle angeführt und schlängelte sich vom Marktplatz ausgehend durch den Obermarkt.

Rund 2000 blendend aufgelegte Zaungäste hatten sich eingefunden und beklatschten die originell gestalteten Umzugswagen. Die nur mit Muskelkraft bewegten Unikate - motorisierte und von Tieren gezogene Fahrzeuge waren nicht erlaubt - glänzten auch heuer mit sehr viel Fantasie und eindeutigen Aussagen.

So sahen sich die Schnauppinger angesichts von Wetterradar und Sendemasten mit Strahlenschutzanzügen zum Protest genötigt und präsentierten schaurig geschminkte Strahlenopfer. Aufgrund der saftigen Erhöhungen der Friedhofsgebühren war es für das Faschingskomitee klar, dass man sich in Isen das Sterben nicht mehr leisten könne, was folglich zu einer geradezu dramatischen Überalterung führe. Das Thema Energiewende griff die Westacher Feuerwehr mit einem aufwändig gestalteten und bewegten Windrad auf, der „Mobilen Windenergie“. Während das Jugendzentrum sarkastisch mit einer großen Tafel auf ihrem Umzugswagen „Sperrt die Jugend weg“ forderte, sahen sich die Anwohner der Ziegelstätter Straße als „Sieben Zwerge hinter den unzähligen Straßenmulden“, die mit dem Versprechen auf eine Straßensanierung schon mehr als sieben Jahre hingehalten würden. Für überaus bunte Farbtupfer sorgten der Bowling-Club, der das Motto „Clowns, Clowns“ gekonnt in allen Varianten aufgriff, ebenso wie die Fußballer des TSV Isen, die sich schon als zukünftige Europameister sahen. Den Schlusspunkt setzten die Freedancer aus Forstern mit einer gekonnten Tanzeinlage.

(az)

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