Eine Eins vor dem Komma: (vorne, v. l.) Fabian Wildgrube (Notendurchschnitt 1,0), Johannes Ostner (1,2), Isabella Fertl (1,5) und Leonie Wittmannn (1,0), sowie (hinten, v. l.) Anja Prediger (1,4), Teresa Rüdesheim (1,1), Jakob Wagner (1,1), Franziska Brenninger (1,5), Anna Kaufmann (1,4), Lena Voggenberger (1,3) und Oberstufenbetreuerin Silke Kröger. F.: prä

Gymnasium Dorfen: Gleich zweimal die Traumnote 1,0

Dorfen - Der Schulstress hat für Bayerns Abiturienten seit Freitag mit der Notenbekanntgabe ein Ende. Dorfens Gymnasium hat im Jubiläumsjahr (40 Jahre) einen weiteren Grund zum feiern: Mit Leonie Wittmann und Fabian Wildgrube haben gleich zwei Abiturienten die Traumnote 1,0 geschafft.

Oberstufenbetreuer Gerd Flören sprach von einem „ned so besonders schweren Abitur“. Es zeige sich aber eine deutliche Spreizung in den Leistungen zwischen oben und unten. Die neuen, länderübergreifenden Aufgaben hätten für die Schüler keinen Unterschied gemacht, erklärte Oberstufenbetreuerin Silke Kröger. Die Organisation sei für die Schule aber „sehr aufwändig“ gewesen.

Von den 108 angetretenen Dorfener Abiturienten habe etwa „ein Drittel eine Eins vor dem Komma“, freuten sich Kröger und Flören. Darunter waren erstmals am Gymnasium gleich zwei Schüler mit einer glatten Eins. Fabian Wildgrube erreichte 858 von 900 möglichen Punkten und ist damit, laut der beiden stolzen Oberstufenbetreuer, „einer der besten Abiturienten“ am Dorfener Gymnasium überhaupt.

Die Heimatzeitung fragte die besten Abiturienten (Notendurchschnitt 1,0 bis 1,5). Wieder einmal waren mit sieben von zehn die Abiturientinnen in deutlicher Mehrheit. Die meisten möchten schon im Herbst mit einem Studium beginnen.

Trotz Traumnote 1,0 gab sich Wildgrube aus Dorfen bescheiden und betonte, er sei nur „einer der Besten“. Jetzt gehe es in den Urlaub und dann folge ein Film-Studium in München. Die zweite Einser-Schülerin, Leonie Wittmann aus Dorfen, will im Herbst Biotechnologie in Weihenstephan studieren.

Teresa Rüdesheim mit aus Buchbach (1,1) macht zunächst ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) und will dann studieren, weiß aber noch nicht was. Jakob Wagner (1,1) will wie Johannes Ostner (1,2) aus Dorfen Mathematik an der TU in Garching studieren. Lena Voggenberger aus Pemmering (1,3) möchte zunächst ein FSJ und dann eine Weltreise machen, bevor sie zu studieren beginnt. Anna Kaufmann aus Isen (1,4) will Wirtschaftsmathematik und Anja Prediger aus Dorfen (1,4) Medizin studieren. Etwas Trockeneres hat sich Isabella Fertl aus Eldering (1,5) ausgesucht, die ein Jura-Studium aufnehmen werde. Franziska Brenninger aus Armstorf (1,5) bewirbt sich um ein Medizinstudium, und wenn das nicht klappt, will sie Biologin werden.

Theresa Mandl (Isen) versucht, in der Nachprüfung ihren Schnitt noch von 1,6 auf 1,5 zu verbessern. Zunächst aber wollen alle kräftig feiern und Urlaub machen.

Hermann Weingartner

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