Susanne Neumayer
+
Susanne Neumayer

Engagiert und kreativ

Die Katholische Jugendstelle Erding hat mit der Dorfenerin Susanne Neumayer wieder eine Jugendreferentin

Zum 1. September endet nun ihre Probezeit

Landkreis Erding – Die Dorfenerin Susanne Neumayer, vielen noch unter dem Namen Susanne Bannert bekannt, lebt inzwischen im Gemeindegebiet von Taufkirchen und ist die neue Jugendreferentin in der Katholischen Jugendstelle Erding. Die 30-jährige Sozialpädagogin mit Masterstudium hatte zum 1. März diesen Jahres die Stelle angetreten, zum 1. September endet nun ihre Probezeit. „Von Ministrantin, aktivem Landjugendmitglied, engagierter Firmhelferin und auch Sternsingerin in ihrer Pfarrei bis zum Arbeitskreis Bildung auf Landkreisebene, habe sie eine typische „Karriere“ in der kirchlichen Jugendarbeit im Landkreis durchlaufen,“ erklärt Neumayer. Die Jugendstelle kennt sie sehr gut, ein Ort wo man sich austauschen, Rat holen und auch daheim fühlen kann. Darum freute sie sich sehr, als sie für die ausgeschriebene Stelle als Jugendreferentin, in Vollzeit und unbefristet, berücksichtigt wurde. Die Erdinger Jugendstelle war nach dem Weggang von Ann-Marie Jendrsczok seit neun Monaten nicht besetzt, so wurde sie mit offenen Armen bei den katholischen Jugendorganisationen im Landkreis aufgenommen.

Ideen sammeln, Probleme besprechen

Dass sie zum 1. März in Zeiten der Corona-Pandemie an der Jugendstelle in Erding anfing störte sie nicht. Es war halt anders, teilweise vielleicht schwieriger, so Neumayer, es gab wenig Möglichkeiten Jugendliche kennenzulernen. Aber so konnte sie bereits von Anfang an Neues ausprobieren, da das „alte Bewährte“ nicht möglich war. Und Online macht vieles möglich. Stefan Marschall, Bereichsleiter Nord vom Erzbischöflichen Jugendamt rief ein wöchentliches Zoom-Treffen ins Leben: ein Online-Erfahrungsaustausch zwischen den Jugendstellen Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Landshut, Mühldorf, Freising und Fürstenfeldbruck, der ihr das Ankommen sehr erleichtert habe.

Dabei könne sie über den „Nestrand“ vom Landkreis Erding hinausschauen, die neuen Kollegen kennenlernen, viele neue Ideen sammeln, von den Erfahrungen der anderen profitieren und auch auftauchende Probleme besprechen und idealerweise lösen. Sie freue sich jedoch, dass es aktuell wieder mehr Präsenztreffen gibt, und so die Möglichkeit besteht mehr Jugendliche kennenzulernen. Es ist schön als „Hiesige“, wenn man zu einem Termin im Landkreis fährt und braucht kein Navi um hinzufinden, erklärt sie schmunzelnd. Auch kenne sie die Eigenheiten der Landkreisjugendlichen und wisse meist über ihre Sorgen und Nöte Bescheid.

Anfang August beim Diözesanen KLJB-Sommerfest in Wambach hatte sie mit Jugendlichen den Gottesdienst mitgestaltet. „War schön wieder etwas in Präsenz zu veranstalten“, ergänzte sie. Aber das Online-Krimi-Dinner vom Frühjahr diesen Jahres, sei so gut angekommen, dass sie es auf jeden Fall, auf diese Weise wiederholen werden, Corona hin oder her.

Momentan ist sie eine Einzelkämpferin in der Jugendstelle, aktuell ohne unterstützende Verwaltungskraft, darum ist sie glücklich, dass Maria Gremminger von der Jugendstelle in Freising in Haushalts- und Abrechnungsanliegen helfend zur Seite steht. Ihr Herzenswunsch wäre, „dass die Jugendstelle in Erding bald wieder voll besetzt ist, mit Verwaltungskraft und Kreisseelsorger oder -seelsorgerin und sich so jeder auf seine Aufgaben konzentrieren könnte.“ Für die Herbstferien ist ein Gruppenleiter-Grundkurs für den Landkreis Erding im Jugendhaus Thalhausen geplant.. Für den Mai 2022 freut sie sich schon darauf mit Jugendlichen zu den Jugendtagen der Passionsspiele in Oberammergau zu fahren. - MoKro

Quelle: Hallo Erding

Auch interessant

Kommentare