Gerührt war Helmut Lackner (r.) von den stehenden Ovationen, die ihm der ganze Saal spendete. Unter den Gästen waren (vorne, v. l.) FMG-Geschäftsführer Michael Kerkloh, Landrat Martin Bayerstorfer, der Chef des Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, Altbürgermeister Franz Schweiger und Altlandrat Xaver Bauer (r. dahinter). foto: seidel

Helmut Lackner

Unermüdlicher Gestalter der Zukunft

Oberding - Helmut Lackner ist seit 18 Jahren Bürgermeister „mit Herzblut und Leidenschaft". Zu seinem 70. lud er zum großen Ehrenabend ein.

Es war ein Abend der großen Emotionen, an dem Bürgermeister Helmut Lackner seinen 70. Geburtstag am Samstag in der Mehrzweckhalle Oberding feierte. Keine kleine Feier, wie er es ursprünglich einmal geplant hatte. Denn Freunde und Wegbegleiter waren geladen, und deren gibt es viele.

Alle begrüßte der Jubilar persönlich herzlich, vielfach innig umarmt. Darunter Landrat Martin Bayerstorfer, de Kreisvorsitzenden des Gemeindetags Hans Wiesmaier, Amtskollegen und Altbürgermeister der Nachbargemeinden sowie als Vertreter der Kirche Pfarrer Philipp Kielbassa und dessen Vorgänger Diakon Sebastian Lenz.

Alles, was im Gemeindeleben zählt, war gekommen, so wie die Mitarbeiter der Verwaltung und des Bauhofs, zahlreiche Vertreter der Vereine und der Feuerwehren, der Schule und den Kindergärten. „Die große Anzahl illustrer Gäste beweist, welche Wertschätzung du als Bürgermeister genießt“, sagte Vize-Bürgermeister Andreas Danzer, der aufgrund eines Unfalls verletzt war und nur den ersten Teil der Moderation übernehmen konnte.

In ihrer Laudatio ging Pamela Kruppa, Bürgermeisterin von Moosinning, auf Lackners politisches Wirken ein, bei dem er alles „mit Herzblut und Leidenschaft getan hat“. Lackner habe die typischen Eigenschaften seines Sternzeichens Steinbock in vollen Zügen ausgelebt: verantwortungsbewusst, produktiv, ehrgeizig, fleißig, aber auch geduldig. Und dies, so rechnete sie nach, in den 18 Jahren in 157 680 Stunden. Der 24-Stunden-Tag sei bei ihm stets ausgefüllt gewesen, habe er doch auf allen Ebenen, gesellschaftlich, politisch und als Mensch immer mehr geleistet als notwendig war um gute, reale Ziele zu erreichen. „Für mich“, so Kruppa, „bist du ein Mensch mit einem großen Herzen, einem geistreichen Humor und einem reichen Wissensfundus. Du bist mir ein guter Freund und Ratgeber geworden“.

Seine Wertschätzung drückte auch Landrat Martin Bayerstorfer aus. Er erinnerte daran, dass der 70-Jährige sich stets um die Menschen gekümmert und mit ihnen gelebt habe, beispielsweise 15 Jahre Schützenmeister der Wilhelm-Tell-Schützen war. Hans Wiesmaier dankte Lackner für ein „Lebensgefühl des Miteinander“. „Wir haben von dir gelernt“, erklärte er, „dass man die Zukunft nicht vorhersehen kann, sondern dass man sie in die Hand nehmen muss“.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Singkreis Erdinger Moos, der Volksmusik Familie Ernst und der Gruppe Herzblut, welche charmant-spitzzüngig eine weitere Eigenschaft Lackners aufs Korn nahm: die Großzügigkeit. „Da sprach Unterstützung der Gemeindehäuptling Helmut - Mädels was braucht ihr, ich hab’ Geld“. Im Schlussrefrain wurde aus dem Gemeindehäuptling der „Womanizer, ich bin der Held“.

Eine weitere Überraschung boten die Kinder Karin und Werner. Ihr Vater habe einmal gesagt, dass er mit einem Wohnmobil herumfahren werde, sollte ihm langweilig werden. Daher verteilten sie Karten, auf denen die Gäste schon einmal lohnenswerte Ziele empfehlen konnten.

Bürgermeister Lackner feiert 70. Geburtstag

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