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Die größte Partymeile Erdings: Fahrgeschäfte, Brotzeiten und die eine oder andere Mass Bier sind gute Gründe für einen Besuch. 

Herbstfest Erding

Alkohol nach Ausschank-Ende: Gotz ist sauer

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Erding - Die Verstöße mancher Gastronomen gegen die vereinbarten Zeiten stoßen OB Max Gotz sauer auf. Er droht mit Lizenzentzug.

Eine weitgehende positive Bilanz über die ersten vier Herbstfesttage zog Oberbürgermeister Max Gotz bei der gestrigen Schaustellerbesprechung im Cafézelt. Verärgert ist Gotz aber darüber, dass oftmals nach Ausschank-Ende noch Getränke verkauft werden.

„Ausschank-Ende in den Zelten ist um 23.30 Uhr und 24 Uhr im Freien“, stellte Gotz noch einmal klar. Doch diese Zeiten würden nicht immer beachtet. „Es ist völlig okay, wenn draußen um fünf vor zwölf noch ein Glaserl Wein verkauft wird. Aber nicht mehr um halb eins eine Sektflasche“, echauffierte sich der Rathauschef.

Kommt das noch öfter vor, „dann gibt’s keine Zulassung mehr“, drohte der Oberbürgermeister. Aber auch die Lokale der Innenstädte hätten sich an die Spielregeln zu halten, mahnte Gotz. Denn es werde zunehmend im Erdinger Stadtkern weitergefeiert. Auch dort müsse es geordnet zugehen „Und wir werden künftig auch hier anders durchgreifen. Es kann nicht sein, dass wir uns durch diese Dinge das Volksfest kaputt machen lassen“, so Gotz.

Vor allem aber gelte: „Kein Alkoholausschank mehr an sichtlich Betrunkene. Ich weiß, dass das in der Umsetzung nicht ganz einfach ist, weil die Betreffenden selbst das nicht immer einsehen wollen“, räumte Gotz ein.

Das 76. Herbstfest Erding verläuft ansonsten ruhig. Dazu tragen das Sicherheitskonzept und die neue Zufahrtssituation am Parkplatz bei. Durch die Verschwenkung bei der Einfahrt über den Bereich am Eisstadion sowie das Verbot des Linksabbiegens auf die Anton-Bruckner-Straße beim Zurückfahren habe sich die Verkehrssituation entschärft.

Ordentlich zu tief ins Glas geschaut haben am ersten Wochenende zwei Jugendliche. Ein Heranwachsender wurde mit rund 1,5 Promille aufgegriffen, der zweite hatte einen Vollrausch und kam ins Krankenhaus. Ansonsten gab es laut Anton Altmann, Leiter der Polizeiinspektion (PI) Erding, acht Körperverletzungen. „Aber nichts Dramatisches“, sagte er. Jedoch seien seine Kollegen in der ersten Herbstfestnacht bis 5 Uhr früh vor allem in der Innenstadt auf Streife gewesen, da es viele Einsätze abzuarbeiten galt. „Überwiegend Ruhestörungen und Randale“, so der PI-Chef. „Ein Wildbiesler an der Langen Zeile ist durch sein Verhalten knapp am Widerstand vorbeigeschrammt. Das Geschehen verlagert sich immer mehr in die Stadt."

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