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Sechs Musikkapellen aus Bayern stellten beim Blasmusikwettbewerb im Stiftungszelt ihr Können unter Beweis. 

Bayerisch-Böhmisch-Blasmusikwettbewerb im Stiftungszelt

Hohenpoldinger Blaskapelle lässt Konkurrenz den Vortritt

Das erste Mal richtete die Stadtkapelle Erding das Bezirksmusikfest aus und feierte auch gleich ihr 30- jähriges Bestehen. 

Erding Fröhliche Stimmung herrschte am Samstag im Stiftungszelt, als dort mit vielen Besuchern der Bayerisch-Böhmisch-Blasmusikwettbewerb im Stiftungszelt stattfand. Das zweitägige Bezirksmusikfest an diesem Wochenende wurde erstmals von der Stadtkapelle Erding ausgerichtet, die zugleich mit viel Musik ihr 30-jähriges Bestehen feierte. Mit der Blaskapelle Hohenpolding nahm nur ein Ensemble aus dem Landkreis teil. Es musste sich mit dem vorletzten Platz zufrieden geben.

Die Jury bestand aus Blasmusikexperten des Musikbunds von Ober- und Niederbayern. Dafür waren Kurt Pascher aus Augsburg, Karl Edelmann aus Weilheim und Elmar Walter aus Nußdorf nach Erding gereist. Sechs Kapellen maßen ihr Können im Wettbewerb. Das Wertungsspiel nahm den ganzen Tag in Anspruch. Hochkonzentriert verfolgte die Fachjury das Musikgeschehen. Dies dürfte bei der umgebenden typischen Bierzelt-Geräuschkulisse eine Herausforderung gewesen sein. Gleichzeitig sorgten die verschiedenen Orchester mit ihren schwungvollen Beiträgen für beste Unterhaltung im Zelt.

Moderator Georg Ried vom Bayerischen Rundfunk führte durchs Programm des großen Blasmusiktreffens. Gespannt wartete man auf die Bekanntgabe der Sieger, und es wurden viele Daumen gedrückt. Die Oberhauser Musikanten erhielten den ersten Preis, gefolgt von den Schöffeldinger Musikanten und den Woringer Musikanten. Platz vier ging an die Ulrichsbläser Büchlberg, Platz fünf an die Blaskapelle Hohenpolding und Platz sechs an die Stadtkapelle Unterschleißheim.

Nach der Siegerehrung klang der Abend im Festzelt mit den Brauhaus-Musikanten aus, die 2017 den Grand Prix der Blasmusik gewonnen hatten.

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