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Freuen sich auf die Erdinger Wiesn: Die Weißbräu-Festwirte Uwe und Mario Pianka sowie dessen Freundin Daniela Huber marschierten beim Auszug von der Stadtmitte zum Festplatz winkend mit.

77. Erdinger Herbstfest 

Drei Schläge – und das Bier fließt

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Erding - Es ist vollbracht: Drei kräftige Schläge reichten Oberbürgermeister Max Gotz gestern, um den ersten Banzen Festbier anzuzapfen. Hunderte Erdinger und ihre Gäste ließen sich das ebenso wenig entgehen wie den stimmungsvollen Auszug von der Stadtmitte zum Festplatz.

Zum Herbstfest-Auftakt herrscht in Erding seit Jahren Kaiserwetter. Bei Temperaturen an die 30 Grad war Durchhaltevermögen gefragt. Und das hatten hunderte Herbstfest-Fans, die sich bereits am Freitagnachmittag auf dem Schrannenplatz versammelten, um sich beim Bierausschank der beiden Erdinger Brauereien auf die nächsten zehn Tage einzustimmen. Bis zu 400 000 Besucher werden erwartet. Allein der Erdinger Weißbräu heißt Geschäftskunden und -partner aus 30 Nationen willkommen.

Die Innenstadt war gut gesichert, große Fahrzeuge von Feuerwehr, BRK und der Stadt blockierten die Zufahrtstraßen. Auch die Straße zum Festplatz ist wie im Vorjahr mit versetzt aufgestellten Betonbaken gesichert. Es gilt eine Einbahnstraßenregelung.

Das 77. Herbstfest dauert bis Sonntag, 3. September. Und es soll eine „friedliche, familienfreundliche Wiesn“ werden. Darauf stieß OB Max Gotz nach dem erfolgreichen Anzapfen um kurz nach halb fünf mit den Gästen unter großem Applaus im Stiftungszelt an. Es war ihm eine gewisse Erleichterung anzumerken, dass es heuer so reibungslos funktionierte. Im vergangenen Jahr hatte er mit einem sehr kleinen Schlegel sechs Schläge und drei Nachschläge gebraucht, bis der Zapfhahn im Fass nicht mehr wackelte. Heuer passte das Werkzeug.

Bilder: Prachtvoller Auftakt für das Erdinger Herbstfest 

Schon knapp zwei Stunden davor bot sich auf dem Schrannenplatz ein prächtiges Bild. Die meisten Herbstfest-Fans trugen Dirndl und Lederhosen, viele junge Dame dazu passend tolle Flechtfrisuren. Einige verzichteten angesichts der hochsommerlichen Temperaturen gleich auf die Dirndlbluse. Vor allem die Schattenplätze waren in der Innenstadt begehrt.

Dort hatten sich auch die vier Kapellen platziert, die reihum aufspielten: die Stadtkapelle Erding, die Marktkapelle Wartenberg, der Kolping Spielmannszug aus Moosburg und die Kirchweihtaler Musikanten aus Oberostendorf im Allgäu. Sie begleiteten auch den festlichen Auszug musikalisch. Den führte traditionell die Stadtkapelle an. Ganz vorne marschierte hoch konzentriert Taferlmädel Magdalena im türkisfarbenen Dirndl. Dahinter gingen OB Max Gotz, seine Stellvertreter Ludwig Kirmair und Hans Schmidmayer, der Bräu Werner Brombach, die Mitglieder des Volksfestausschusses, die Festwirte, Bedienungen und Schausteller. Ein beliebtes Fotomotiv waren auch die beiden prächtigen Pferdegespanne des Weißbräu und des Stiftungsbräu. Jeweils sechs Kaltblüter zogen die mit hunderten Blumen geschmückten Wagen.

Schnell mussten wieder die Sammler des begehrten Herbstfest-Kruges sein, den ein Gemälde von Hiasl Maier ziert. Im Erdinger Rathaus war er am Freitag schon nach weniger als einer Stunde ausverkauft. Am Stand des Verschönerungsvereins auf dem Festplatz gab es gestern am frühen Abend noch einige Exemplare.

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