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Drei Jubilare: Für Oberbürgermeister Max Gotz war es die zehnte Schaustellerbesprechung als Stadtchef. Seit fünf Jahrzehnten ist Hubert Rubenberger am Herbstfest. Und für sein unermüdliches Engagement wurde Dieter Rilke (v. l.) geehrt.

Schaustellerbesprechung am Herbstfest Erding

Gotz: Betonpoller haben sich bewährt

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Sicherheit hat auf dem 77. Erdinger Herbstfest Priorität. Die Maßnahmen haben sich laut Oberbürgermeister Max Gotz bewährt. 

Erding – Die Einfahrtsregelung zu den Parkplätzen sowie die Ausfahrtsregelung mit den Betonpollern als Hindernissen würden zwar nicht jedem schmecken, sagte er bei der gestrigen der Schaustellerbesprechung im Café-Zelt. „Aber es geht darum, dass kein Wahnsinniger unterwegs sein kann und mit dem Lastwagen auf den Festplatz rauscht“, stellte Gotz klar.

Einen Stand auf dem Herbstfest Erding kann man sich nicht erzwingen. Das machte Gotz deutlich. „Die Stadt ist im Vorfeld zweimal verklagt worden“, sagte Gotz. Jedoch erfolglos. „Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Platz“, stellte er klar. Das Motto „Bewährt und bekannt“ gelte weiterhin. Aber es müssten alle Vorschriften und Regularien eingehalten werden. Die Verwaltung und das Ordnungsamt würden hier Enormes leisten, erklärte der OB. „Wir könnten auch die Arbeit lassen, einfach unsere Unterlagen packen und zum Gericht nach Landshut fahren. Den Schuh zieh’ ich mir dann nicht an“, sagte er.

Gotz appellierte an Schausteller-Sprecher Dieter Rilke und an Wenzel Bradac, Präsident des Bayerischen Landesverbands der Marktkaufleute und der Schausteller, dies den Schaustellern klar zu machen „Das ist alles ungut für uns. Lasst die Klagerei sein. Das schadet uns nur“, appellierte Rilke daraufhin an seine Kollegen.

Die Arbeit geht dem Volksfestausschuss nicht aus. Die Aufstellung eines Geldautomaten am oder in der Nähe des Festgeländes soll ebenso geprüft werden wie ein leistungsfähigerer Toilettenstandort, neue Voraussetzungen für die ärztliche Versorgung sowie die Einführung eines Pfands für Gläser.

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