+
Großer Preis der Stadt Erding: Oberbürgermeister Max Gotz (l.) konnte Sieger Martin Geineder mit seinem Cadeau gratulieren

Herbstfest-Rennen in den Geislinger Ängern 

Pferde, Preise und ein kleiner Schock

Erding – Hochbetrieb in den Geislinger Ängern: Rund 1000 Zuschauer verfolgten das Herbstfestrennen, das der Rennverein Erding traditionell am ersten Feststonntag veranstaltet. Außer einem fahrerlosen Pferd gab es keine Schockmomente, dafür viele strahlende Gesichter.

Trotz eines kleinen Schockmoments war es ein Herbstfest-Rennen, wie es sich die rund 1000 Zuschauer nicht besser hätten wünschen können. Wer sich für die Hutprämierung (Bericht folgt) gerüstet hatte, war gut beraten, denn es herrschten unter tropischer Sonne Temperaturen von mehr als 30 Grad. Den Pferden machte die Hitze augenscheinlich nicht zu schaffen, das zeigte sich schon in den Vorläufen.

Den Preis des Erdinger Weißbräu, dotiert mit 500 Euro, erlief sich am Ende Apache Wolfhorn mit Fahrer Martin Geineder im Sulky. Für den Preis der Sparkasse Erding-Dorfen über 500 Euro steuerte Alexander Ruhland seinen Gardone als Ersten über die Ziellinie. Im dritten Vorlauf durfte sich wiederum Martin Geineder mit Cadeau über die Siegprämie des Landkreis Erding von 500 Euro freuen.

Doch nicht nur die Traber zählten. Beim Publikum beliebt ist das Ponyrennen, für das die Firma Optik Widmann 150 Euro ausgeschrieben hatte. Maximal 150 Zentimeter Stockmaß durften die kleinen Pferde haben. In dieser Kategorie setzte sich Maeve mit Reiterin Franziska Träger durch. Noch kleiner ging es beim Preis der Firma Brandhuber Immobilien um 150 Euro zu. Hier durften die Ponys 100 Zentimeter nicht überschreiten. Am Ende jubelte Theresia Geineder auf Jimmy.

Größer ging es im offenen Trabrennen zu – und hier wurde hart gekämpft. Beim Preis der Sellmeier Bau GmbH, dotiert mit 500 Euro, setzte sich Martin Geineder auf Cobalt du Lilas schon frühzeitig an die Spitze – und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Beim Galopp-Rennen, das der Airbräu mit 400 Euro sponserte, ritt Stefanie Sogawe auf Fuchsi als Erste über die Ziellinie.

Den Aufreger gab es beim Preis des Sinnflut-Festivals, dotiert mit 600 Euro. Kurz nach dem Start hob es Stephan Burger aus dem Sulky, wobei sich der Fahrer glücklicherweise nicht verletzte und unbeschadet von der Bahn kam. Seinem Ross Gilbert schien der Lenker nicht zu fehlen. Es drehte noch annähernd zehn Runden im Höchsttempo, und die Zuschauer an den Absperrgittern mussten sich vorsehen, bevor sich Gilbert doch noch bremsen ließ. Eigentlich hätte er schon von der Laufleistung her einen Ehrenpreis erhalten müssen. Der Sieg ging jedoch nach neuerlichem Start an Alois Ortner mit Best of Wagram.

Kaltes Blut an einem heißen Sommertag nutzte den Haflingern beim Preis der Raiffeisenbank Erding (150 Euro). Die Prämie schnappte sich Tanja Hochstaffl auf Nabucco. Der Höhepunkt jedes Herbstfest-Rennens ist der Große Preis der Stadt Erding um 1000 Euro. Auch hier war Martin Geineder nicht zu schlagen – im Sulky von Cadeau.

Für die Rennvereinsmitglieder ist das Siegfried-Auer- Gedächtnis-Rennen das Highlight des Tages. Ein Wanderpokal, auf dem jeder seinen Namen eingraviert sehen möchte. Heuer darf sich Gerhard Vogt, Gatte von Vereinschefin Anette Vogt, darüber freuen – im Sulky von Zachery Boko.

von Gert Seidel

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Über 22.000 Euro Bier-Erlös für den guten Zweck
Am Sonntag ist Tag des Deutschen Bieres. Das war nicht der einzige Grund, warum die Stiftungsbrauerei auf den Schrannenplatz einlud.
Über 22.000 Euro Bier-Erlös für den guten Zweck
Radweg scheitert am fehlenden Grund
Ein Radweg, eine Geschwindigkeitsbeschränkung und eine verschwundene Ausweichstelle beschäftigten jetzt den Fraunberger Gemeinderat.
Radweg scheitert am fehlenden Grund
Benzin läuft in Sonnendorfer Bach
Zu einer Gewässerverunreinigung ist es am Wochenende in Inning gekommen. Festgestellt wurde die Umweltgefährdung am Samstag gegen 16 Uhr im Bereich Sonnendorf.
Benzin läuft in Sonnendorfer Bach
Sanfte Methoden statt „brutaler“ Dämme
Vor allem der Hirschbach steht im Zentrum des Hochwasserschutzes in der Gemeinde Forstern. Aber auch andere Gräben und Bäche können gefährlich werden. Eine …
Sanfte Methoden statt „brutaler“ Dämme

Kommentare