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Unglaublich vielseitig: Ob als Blaskapelle oder Salonorchester (Foto), die Hohenpoldinger Musiker begeisterten das zahlreich erschienene Publikum.

Frühjahrskonzert in Hohenpolding

Die Blaskapelle kann auch Salonmusik

Die Blaskapelle Hohenpolding, unter der Leitung von Anton Gerbl, hat die Salonmusik vor etlichen Jahren in ihr Repertoire aufgenommen.

Hohenpolding – So stand nun beim Frühjahrskonzert neben der traditionellen Blasmusik erstmals die Hohenpoldinger Salonmusik auf dem Programm – und die Premiere war berauschend.

Den ersten Teil der gelungenen Aufführung hatte die Blaskapelle Hohenpolding schwungvoll mit Marsch und Polka begonnen. Nach dem Konzertmarsch Omnia in frame und der Schankburschn Polka standen die Lustspiel-Ouvertüre von Kéler-Béla und die Steeephans-Polka von Pfluger auf dem Programm. Das Stück Bohemian Rhapsody von Queen, die etwas anspruchsvollere chinesische Straßenmusik und der Patronatsmarsch schlossen den ersten Teil ab.

Die Formation hatte nach der kulinarischen Pause in leicht veränderter Besetzung wieder auf der Bühne Platz genommen. Verringert durch einige Bläser, aber dafür ergänzt durch zwei Violinen, die dem Ensemble seinen Namen Salonorchester geben, und den Dirigenten mit dem Akkordeon.

Die Salonmusik sei neben der Blasmusik in den 40er- und 50er-Jahren in Europa die zweite Form der Tanzmusik gewesen, als etwas leisere Abwechslung in der Unterhaltungsmusik, erklärte Gerbl zur Einführung in den zweiten Abschnitt des Abends dem Publikum.

So bekamen die Zuhörer neben dem Foxtrott I’ve found a new baby, dem Walzer Les Fleurs sowie den Disney Film Favorites auch Stücke mit beeindruckenden Soloeinlagen zu hören: Eine Nacht in Monte Carlo und Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, mit Soli von Martin Rott, sowie Let’s do it mit Petra Zollner.

Die zahlreichen Gäste waren begeistert. Gerbl und sein Orchester hatten es wieder geschafft, mit einem buntgefächerten Spektrum an Musikstücken dem Publikum einen kurzweiligen Abend zu bereiten. 

Monika Kronseder

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