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Der neue Vorstand: Vorsitzender bleibt Bernhard Brielmaier (4. v. r.), seine Stellvertreter sind die Holzland-Bürgermeister Ursula Eibl (3. v. l.), Michaela Mühlen (M.) und Heribert Niedermaier (l.). Wahlleiter war Fraunbergs Bürgermeister Hans Wiesmaier (4. v. l.).

Holzland-CSU

Chef bleibt, Jubiläumsfeier kommt

Bernhard Brielmaier bleibt auch über das 40. Jubiläum hinaus Vorsitzender der Holzland-CSU. Das hat die Jahreshauptversammlung im Hohenpoldinger Gasthaus „Zur Linde“ ergeben.

Holzland – Die CSU im Holzland feiert heuer ihr 40-jähriges Bestehen. BernhardBrielmaier führt den Ortsverband ins Jubiläumsjahr – und noch darüber hinaus. Er wurde nämlich für weitere zwei Jahre zum Chef der Christsozialen im Holzland gewählt. Das Jubiläum soll mit einer Veranstaltung im Herbst gefeiert werden. Am Ablauf wird noch gearbeitet. Dort sollen auch die 15 Mitglieder geehrt werden, die vor 40 Jahren den Ortsverband mitgegründet haben.

Zunächst aber wolle man sich laut Brielmaier voll und ganz auf den Bundestagswahlkampf fokussieren. Im vergangenen Jahr sei der Ortsverband weiter gewachsen, betonte Brielmaier in seinem Rechenschaftsbericht. Bei einem Altersschnitt von 58 Jahren zähle man derzeit 85 Mitglieder, das seien drei mehr als vergangenes Jahr.

Brielmaier stimmte die Mitglieder auf den Bundestagswahlkampf ein. Man wolle Andreas Lenz als Wahlkreisabgeordneten unterstützen. Er erinnerte die Mitglieder an die Hilfe von Lenz im Kampf gegen die B 15 neu und konnte sich eine Spitze gegen den SPD-Abgeordneten Ewald Schurer nicht verkneifen. „Wir können heilfroh sein, dass wir einen Abgeordneten haben, auf den wir uns absolut verlassen können. Denn ich kann mich nicht erinnern, dass ein Ewald Schurer, der ja auch für diesen Wahlkreis zuständig ist, im Ansatz ein ähnliches Engagement gezeigt hat“, sagte Brielmaier.

Das finanzielle Resümee des Ortsverbandes fiel negativ aus. Grund dafür seien vor allem Beitragsnacherhebungen seitens der Kreis-CSU. Einnahmen in Höhe von 5300 Euro standen Ausgaben von 7500 Euro gegenüber. Das ergibt ein Minus von 2200 Euro. Der Kontostand beträgt dadurch nun 5300 Euro.

Anschließend folgten die Neuwahlen, die Fraunbergs Bürgermeister Hans Wiesmaier leitete, und die reibungslos abliefen. Brielmaier bleibt Chef, seine Stellvertreter sind auch weiterhin die Holzland-Bürgermeister Michaela Mühlen aus Inning, Ursula Eibl aus Steinkirchen und Heribert Niedermaier aus Hohenpolding. Als Schatzmeister fungiert Florian Pleiner, „trotz eines Defizitüberschusses“ wie Wiesmaier mit einem Augenzwinkern hinzufügte. Schriftführer ist weiterhin Helmut Lachner. Bei der Wahl der Beisitzer waren zwar sechs Plätze zu vergeben, doch auf Anhieb fanden sich zunächst nur fünf Kandidaten. Als die Wahl schon fast begonnen hatte, meldete sich Innings Altbürgermeister Franz Mesner zu Wort. Er habe vorher mit Kirchbergs Bürgermeister Hans Grandinger telefoniert, wobei ihm dieser bat, ihn für alle möglichen vakanten Ämter vorzuschlagen, was beim einen oder anderen für Stirnrunzeln sorgte. Zuvor sollten fünf Kandidaten im Block gewählt werden.

Nachdem Grandinger vorgeschlagen war, entschied man sich, nach dem Mehrheitsprinzip zu wählen. So entfielen auf Claudia Vielberger und Steinkirchens Altbürgermeister Hans Fertl mit 19 die meisten Stimmen. Es folgten Anton Bauer (18), Innings Altbürgermeister Josef Naderer und Daniel Hardy (je 14) sowie Grandinger (10). Darüber hinaus wurden noch Delegierte und Ersatzdelegierte für die Kreisvertreterversammlung gewählt. Wiesmaier beschloss die Wahlen mit den Worten: „So, und wer jetzt noch nichts ist, ...“ und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Tobi Fischbeck

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