+
Ein Hoch auf den Jubilar Heribert Niedermaier (3. v.r.): Dem Hohenpoldinger Bürgermeister gratulierten (hintere Reihe ,v. l.) Johann Grandinger (Gemeinde Kirchberg, Vorsitzender der VG), Pfarrer Jacek Jamiolkowski, Landrat Martin Bayerstorfer, Ursula Eibl (Gemeinde Steinkirchen), Michaela Mühlen (Gemeinde Inning). Vorne die Familie Niedermaier (v. l.) Sohn Valentin, Ehefrau Margit und Tochter Elisabeth.

Heribert Niedermaier 50

Erfolgreich als Unternehmer und Bürgermeister

Hohenpolding – Hohenpoldings Bürgermeister Heribert Niedermaier ist 50. Zahlreiche Bürger und Vertreter aus dem öffentlichen Leben, darunter Landrat Martin Bayerstorfer, Pfarrer Jacek Jamiolkowski sowie die Bürgermeister und Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft, haben Niedermaier hochleben lassen.

Über 130 Gäste waren der Einladung des engagierten Gemeindeoberhauptes und erfolgreichen Unternehmers gefolgt und feierten zusammen mit der Familie, Verwandten und Freunden im Gasthaus „Zur Linde“ in geselliger Runde.

Als jüngster Sohn von Rosina und Josef Niedermaier wuchs Heribert Niedermaier wohl umsorgt von seiner Familie, den Eltern und weiteren vier Geschwistern im landwirtschaftlichen Einödhof in Kleinstadl auf. Nach dem Schulbesuch in Hohenpolding und Taufkirchen begann er eine Ausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbauer. Obgleich er schon von Kind ein Faible für die Landwirtschaft hatte, fand er schließlich mit Fleiß und Herzblut seine wahre Berufung in der Haus- und Versorgungstechnik. Sehr früh musste er sich auf eigenen Beinen zurechtfinden, weil er mit 16 Jahren die geliebte Mutter verlor. Der Vater war bereits zwei Jahre vorher im Alter von 59 Jahren verstorben.

Landrat Bayerstorfer, ein Schul- und Jugendfreund, verwies in seiner Geburtstagslaudatio auf die Willensstärke Niedermaiers, dem es mit Ehrgeiz, Energie und Herzblut zum Beruf bereits in jungen Jahren gelungen sei, schwierige Phasen zu meistern und klare Zielsetzungen zu verfolgen. „Mut ist die Leiter zum Erfolg, auf der alle anderen Tugenden hoch steigen.“ Auch habe Niedermaier in seiner Frau Margit eine Partnerin gefunden (der Landrat scherzte: „Da war i a dabei“), die ihre umfassende Ausbildung als Betriebswirtin in den 1991 in Kleinstadl gegründeten Betrieb mit einbringt. 1992 heirateten die beiden. Aus der Ehe entstammen der Sohn Valentin (21) und die Tochter Elisabeth (19). Der Junior ist bereits seit 2011 im Betrieb eingebunden und wird in absehbarer Zeit die Meisterschule in München besuchen.

Niedermaier selbst hat sich bereits 1991 erfolgreich als Meister für Heizung, Lüftung und Sanitär profiliert. Heute beschäftigt der Betrieb, der ständig erweitert wird, 23 fachlich qualifizierte Mitarbeiter, davon drei Meister und vier Auszubildende.

Meisterlich und erfolgreich führt der beliebte und stets freundliche wie legere Jubilar bereits in der dritten Legislaturperiode die Gemeinde Hohenpolding. 2002 wählten die Gemeindebürger den CSU-Mann erstmals zum Bürgermeister, Niedermaier trat damals die Nachfolge seines Freundes und zum Landrat gewählten Martin Bayerstorfer an. Seine Frau Margit, welche den kaufmännischen Bereich leitet und den stattlichen Betrieb einschließlich der Zweigstelle Viecht (wurde im Jahr 2000 übernommen) modern strukturiert hat, gehört seit ein paar Jahren dem Bundesvorstand der Unternehmerfrauen an.

Bei der gemütlichen Geburtstagsfeier überbrachten neben auch der Gemeinderat, die Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG), der VG-Vorsitzende Johann Gandinger, die Mitarbeiter und der große Freundeskreis Glückwünsche und Geschenke. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Holzland-Blaskapelle.

Georg Brennauer

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dorfen startet eine Klo-Offensive
Dorfen hat jetzt ein Klo-Konzept: 13 Gaststätten und Geschäfte in der Stadt stellen ab sofort kostenlos ihre „stillen Örtchen“ öffentlich zur Verfügung. „Nette Toilette“ …
Dorfen startet eine Klo-Offensive
AWO-Frauenhaus-Trägerschaft: „Ja, aber“
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) kann sich vorstellen, die Trägerschaft des Frauenhauses ab 1. März 2018 vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) zu übernehmen.
AWO-Frauenhaus-Trägerschaft: „Ja, aber“
Streit mit Nachbarn: AWO schließt Krippe
Die Arbeiterwohlfahrt schließt in Erding eine Kinderkrippe, weil es mit Nachbarn ständig Ärger gibt, der bis vor Gericht ging. Immerhin: Alle Kinder können in anderen …
Streit mit Nachbarn: AWO schließt Krippe
Wichtig fürs Leben: Kopf, Herz und Hand
Einen festlichen Abschluss bereitete die Mittelschule Dorfen den Abschlussschülern der 9. und 10. Klassen. Die aufwändig geschmückte Aula bildete den adäquaten Rahmen …
Wichtig fürs Leben: Kopf, Herz und Hand

Kommentare