Zufrieden mit der Hohenpoldinger Feuerwehr (v. l.): Bürgermeister Heribert Niedermaier, 2. Vorsitzender Konrad Moser, 2. Kommandant Rupert Mairoth, Jugendwart Julian Holzner, Vorsitzender Josef Lechner, Kreisbrandmeister Richard Obermaier, Kommandant Florian Pleiner, Schriftführer Thomas Böhm, Kassier Stefan Schleinkofer. Foto: (Kronseder)

Feuerwehr hohenpolding

Genügend Retter rund um die Uhr

Die Feuerwehr Hohenpolding steht gut da, die Tagesalarmsicherheit ist gesichert. Im Gegensatz zu Sulding, so dass die Hohenpoldinger Wehr immer mit alarmiert wird, wenn es Probleme bei den Gemeinde-Kameraden gibt.

Hohenpolding Kommandant Florian Pleiner berichtete, dass die Hohenpoldinger Feuerwehr mit 51 Aktiven, darunter 15 Atemschutzgeräteträger, sehr gut aufgestellt sei. Die Tagesalarmsicherheit von mindestens neun Mann könne sichergestellt werden. Dies sei besonders wichtig, da die zweite Wehr der Gemeinde aktuell nicht genügend Einsatzkräfte für den Zeitraum von 6 bis 17 Uhr stellen könne. Deshalb wird Hohenpolding tagsüber zusätzlich mit alarmiert, wenn im Bereich Sulding ein Einsatz ist. Der Kommandant hofft, dass sich diese Situation bald wieder normalisiere und appellierte alle Feuerwehrler, zum Einsatz zu kommen, wenn ein Alarm ist. Denn die Tagesalarmsicherheit kristallisiere sich zunehmend zum Problem im ganzen Landkreis heraus. Pleiner warb aber auch um Verständnis bei den Firmen, hier mitzuwirken, auch wenn es nicht immer einfach sei.

In diesem Zusammenhang werde besonders die Jugendarbeit weiter fokussiert, erklärte der Kommandant, um für die Zukunft personell gut gerüstet zu sein und genügend Nachwuchs für die Feuerwehr zu haben. Hierfür sei im Jahr 2016 der Grundstein für einer Jugendfeuerwehr gelegt worden, welche schließlich zum 1. Januar 2017 gegründet worden sei.

Im Jahr 2016 wurden von der Feuerwehr Hohenpolding 15 Einsätze bewältigt, davon sieben Brandeinsätze, fünf sonstige Tätigkeiten und drei technische Hilfeleistungen. Es wurden insgesamt 141 Einsatzstunden geleistet.

Neben den Einsätzen wurden für insgesamt 14 Übungen und eine Schulung rund 464 Stunden aufgewendet. Hinzu kommen die monatlichen Funkübungen.

Besonders hob Pleiner die Evakuierungsübung zusammen mit dem Personal im Kinderhaus in Hohenpolding hervor, sowie die Großübung am Pflegeheim im Ortskern. Hier wurden die ideale Aufstellung von zwölf Feuerwehren und die verschiedenen Wasserentnahmestellen geübt, um im Ernstfall ein Chaos zu verhindern und den begrenzten Raum ideal zu ordnen. Ebenso wurde eine Übung bei der örtlichen Schreinerei sowie bei einer Baufirma im Gewerbegebiet durchgeführt.

Kommandant Pleiner freute sich, dass die Zusammenarbeit mit den örtlichen Firmen größtenteils hervorragend sei und dies auch Sicherheit für alle Beteiligten schaffe. Die Inhaber wüssten wie es im Ernstfall um ihren Betrieb bestellt sei. „Die Feuerwehr kennt die Örtlichkeit, kann im Einsatz schnell reagieren, und die Bürger von Hohenpolding können beruhigt sein, dass eventuelle Gefahren in der Gemeinde durch diese Übungen schnell erkannt und beseitigt werden können.“

In Zukunft werde weiter auf Ausbildung gesetzt. Dazu werden wieder zahlreiche Lehrgänge wie Gruppenführer, Atemschutz, Truppmannausbildung oder, speziell wegen der Bundesstraße, der Lehrgang „Gefährliche Stoffe und Güter – C Einsatz für Feuerwehren ohne Chemikalienschutzanzüge“ besucht.

Ein dringender Punkt ist der Austausch des Löschfahrzeugs. „Das jetzige LF 8 ist bereits 27 Jahre alt und technisch einfach nicht mehr auf dem aktuellen Stand“, stellte Pleiner fest. „Das neue Fahrzeug will vorausschauend geplant werden, denn es soll wieder über 20 Jahre im Dienst sein.“ Deshalb werde derzeit die von Gemeinde und Feuerwehr erstellte Feuerwehrbedarfsplanung von der Kreisbrandinspektion ausgewertet, um hier ein bedarfsgerechtes Fahrzeug für die Ersatzbeschaffung vorschlagen zu können.  red

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