Breitbandausbau 

Hohenpolding möchte auch ein Stück vom Förder-Kuchen

Auch die Gemeinde Hohenpolding möchte etwas abbekommen vom Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau. Der Gemeinderat hat über einen entsprechenden Förderantrag abgestimmt.

Hohenpolding – Schon im vergangenen Jahr war durch Fördermittel der Staatsregierung, durch Investitionen der Gemeinde und durch eigene Maßnahmen der Telekom das Netz in Hohenpolding ausgebaut worden. So wurden teilweise die kleinsten Ortsteile mit schneller Glasfasertechnik versorgt. Nun sollen auch die letzten unversorgten Stellen bald erschlossen werden. Ziel sei es laut Bürgermeister Heribert Niedermaier, das komplette Gemeindegebiet mindestens mit einer Bandbreite von 50 Mbit/s zu versorgen.

Gleichzeitig hat der Gemeinderat beschlossen, dass für die Jahre 2017, 2018 und 2019 entsprechende Geldmittel der Gemeinde in den Haushalt eingestellt werden. Außerdem rüstet die Kommune den Fußgängerüberweg am Hohenpoldinger Kinderhaus mit einer entsprechenden Beleuchtung aus. Die Arbeiten wurden an die Firma Bayernwerk vergeben. Die Auftragssumme dazu beläuft sich auf 5743 Euro.

Darüber hinaus gaben die Gemeinderäte für zwei Bauanträge ihr Einvernehmen. So darf im Ortsteil Reinting ein Zweifamilienhaus mit Garage und Gartenhaus gebaut werden. Einen entsprechenden Vorbescheid hatten sich die Antragsteller bereits eingeholt.

Im Hohenpoldinger Ortsteil Zeil soll derweil ein Lege-Elterntierstall für 8000 Hühner und 675 Gockel auf einer Länge von 80 Metern gebaut werden. Dort sollen dann Eier zum Ausbrüten produziert werden. Zunächst werde die Gemeinde den Bauherrn aber auffordern, für eine entsprechende Zisternen-Rückhaltemaßnahme für Löschwasser mit einer Größe von etwa 60 Kubikmetern zu sorgen und sich an die öffentliche Wasserversorgung anschließen zu lassen. Andernfalls sei nicht gewährleistet, dass für den Fall der Fälle genügend Löschwasser zur Verfügung stünde. Auch für den Ausbau der Zufahrt müsse eine Lösung gefunden werden. Dieses Thema wurde dann anschließend noch in der nicht-öffentlichen Sitzung behandelt.

Tobi Fischbeck 

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