Rettungswache Taufkirchen

Hohenpoldingern gefällt der Standort nicht

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens umliegender Gemeinden hat der Gemeinderat Hohenpoldings am Standort der neuen Taufkirchener Rettungswache Kritik geübt.

Hohenpolding – Für die Hohenpoldinger Räte sei der jetzige Übergangs-Standort bei der Feuerwehr in Taufkirchen ideal. Nicht aber der beschlossene an der B 388.

Bürgermeister Heribert Niedermaier befürchtet gerade in Stoßzeiten, dass die Hilfsfrist des Rettungsdienstes in Richtung des großen Gemeindegebiets von Hohenpolding nicht an jeder Stelle eingehalten werden könnte. Noch problematischer sehe es für die Gemeinden Steinkirchen und Kirchberg aus, mahnte er. Für Inning dagegen handle es sich um einen großen Vorteil.

Nichtsdestotrotz sei der Standort Taufkirchen dennoch ein „riesen Glück“, so Niedermaier.

Hohenpolding hat außerdem seine Entwässerungssatzung den anderen Gemeinden in der VG angepasst. Größte Änderung dabei ist, dass ausgebaute Dachgeschosse künftig nicht mehr zu zwei Dritteln, sondern künftig voll angerechnet werden.

Darüber hinaus gaben die Gemeinderäte ihr Einvernehmen für einen Bauantrag der Firma Kaiser Kies. Die hatte beantragt, in Erdmannsdorf eine mobile Bauschuttaufbereitungsanlage zu installieren. Dort soll maximal zweimal pro Jahr an jeweils bis zu drei Tagen Beton gebrochen werden. Aufgrund des Standorts seien keine Lärm- und Staubbelästigung für die nächstgelegene Wohnbebauung zu erwarten, hieß es.

Tobi Fischbeck

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