Iran schießt US-Drohne ab - Spannungen drastisch verschärft

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Schirme als Symbol für den Schutz für die Kinder, die Familien und den Bus: Toni Emehrer (l.) sprach das Segensgebet, links neben dem Bus die beiden Busfahrer Günther Deistler und Gisela Maier.

Kinderhaus Hohenpolding

Schutzengel für den Kindergartenbus

Der Kindergartenbus gehört schon seit vielen Jahren zum Straßenbild im Einzugsbereich des Kinderhauses Hohenpolding. Er bedeutet ein Stück Verkehrssicherheit, da nicht jedes Kind mit dem Auto hingefahren werden muss.

Hohenpolding – Das Fahrzeug wurde im Sommer 2018 nach sieben Jahren und etwa 135 000 Kilometern Einsatz rund um Hohenpolding ausgemustert. Die Gemeinde übernahm die Beschaffung eines neuen Busses, ganz nach den Bedürfnissen der Kinder sowie der Busfahrer Gisela Maier und Günther Deistler. Mit Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Einnahmen beteiligt sich der Kinderhausförderverein am laufenden Unterhalt, zum Beispiel neue Reifen oder Kindersitze.

Die tägliche Runde sei aktuell 120 Kilometer lang, berichtete Busfahrer Deistler über die drei Vormittags- und zwei Nachmittagstouren. Er holt seit 2010 die Mädchen und Buben von zuhause ab und bringt sie auch wieder gut heim. Aktuell sind es 20 Buskinder. Mit seiner Kollegin Maier wechselt er sich seit drei Jahren im 14-tägigen Rhythmus ab.

Nun war es Zeit, um göttlichen Segen zu bitten. Das Kinderhausfest bot dafür den passenden Rahmen. „Beschirmt sein“ war das Thema der Andacht mit Pastoralreferent Toni Emehrer, mit der der Kinderhausbus und Fuhrpark der Kinder gesegnet wurden. Ein Schirm ist ein guter Beschützer, wenn es regnet. Auch gegen die Sonne kann er schützen. Aber Familie und Freunde können ebenfalls ein Schirm für einen sein und vor Gefahren schützen. So erbat Emehrer den Segen Gottes für den Bus, die Fahrer, die Buskinder und alle, die auf den Straßen unterwegs sind. Zur Freude der Mädchen und Buben verteilte er viel Weihwasser auf den Bus und die mitgebrachten Bobbycars, Roller und Fahrräder. Anschließend bekamen Bus und Kinderfahrzeuge noch eine Segensplakette zum Aufkleben mit einem Schutzengel drauf. Mit einer „musikalischen Reise um die Welt“ wurde bei Traumwetter weitergefeiert.  mokro

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