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Informationsaustausch (v. l.). Margit und Heribert Niedermaier mit Staatsministerin Emilia Müller.

Besuch in Kleinstadl

Sozialministerin sieht Firma Niedermaier als Vorbild

Staatsministerin Emilia Müller hat die Firma Niedermaier Haustechnik GmbH in Hohenpolding besucht.

Hohenpolding – Bayerns Sozialministerin machte den Abstecher ins Holzland vor dem großen Sozialempfang in der Stadthalle in Erding. Unter dem zentralen Motto „Starke Regionen für ein soziales Bayern“ besucht Bayerns Sozialministerin seit 2014 alle bayerischen Regierungsbezirke. Beim 7. Bayerischen Sozialtag, der dieses Mal in Oberbayern stattfand, widmete sich die Ministerin speziell den Belangen von Frauen, wie beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Tagsüber standen Besuche und Gespräche von Staatsministerin Müller in verschiedenen Einrichtungen auf dem Programm.

Als Preisträger des Wettbewerbs „Bayerns Top 20 – Erfolgreich – Familienfreundlich“ wurde das Unternehmer-Ehepaar Margit und Heribert Niedermaier Ende vergangenen Jahres von Müller und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner für ihre im Betrieb vorbildlich gelebte Familienfreundlichkeit ausgezeichnet.

„Als Mitglied des Familienpakt Bayern steht der Betrieb für Familienfreundlichkeit und flexible Arbeitszeiten“, lobte die Ministerin. Während des zweistündigen Aufenthalts der Staatsministerin in Kleinstadl unterhielten sich Heribert und Margit Niedermaier mit ihr in lockerer und herzlicher Atmosphäre über die Herausforderungen der Betriebsführung in kleinen Familienbetrieben. Besonders interessiert war die Ministerin an der Entwicklung des Betriebs seit seiner Gründung im Jahr 1991 und am Miteinander von Chef, Chefin und Angestellten.

„Unsere Mitarbeiter sind viel mehr als nur Angestellte. Sie haben unsere Kinder mit aufwachsen sehen, das schweißt zusammen“, verriet Heribert Niedermaier. Ehefrau Margit ergänzte, dass es hierarchische Strukturen in der Firma nicht gebe. Man begegne sich auf Augenhöhe, und man gehe sorgsam miteinander um.

Staatsministerin Emilia Müller betonte: „Die Firma Niedermaier ist der Beweis, dass sich Familienfreundlichkeit auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht rentiert. Diese Botschaft gilt es in alle bayerischen Unternehmen zu tragen.“ Die Ministerin versprach, mit Heribert und Margit Niedermaier im Austausch zu bleiben.  mokro

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