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Gemeinderatsbeschluss

Straßen und Wege werden saniert

50 000 Euro sind im Haushalt 2018 der Gemeinde Hohenpolding für Straßensanierungen pauschal vorgesehen. Der Gemeinderat hat jetzt eine Prioritätenliste erstellt.

Von Fabian Holzner

Hohenpolding – Beraten wurde, in welchen Bereichen die dringendsten Maßnahmen anfallen, um das Budget sinnvoll einzusetzen und ein wirtschaftliches Vorgehen zusammen mit den anderen Holzlandgemeinden zu gewährleisten. Gemeinderat Helmut Rosenberger, gleichzeitig Leiter des VG-Bauhofes, verwies nicht nur auf Straßenabschnitte, für die Ausbesserungsmaßnahmen sinnvoll wären, sondern konnte auch von verschiedenen Techniken im Straßenbau beziehungsweise im Straßenunterhalt berichten. Diese Kenntnisse hatte er sich bei einem Ortstermin mit der Firma Nadler Straßentechnik GmbH in Schweitenkirchen angeeignet.

Für die schadhaften Streckenabschnitte im Bereich der Gemeinde Hohenpolding sind insbesondere zwei Techniken interessant. Zum Einen eine bloße Oberflächenbehandlung, die laut Firma Nadler tiefgreifende Maßnahmen um durchaus rund zehn Jahre verzögern kann, zum Anderen das Aufbringen einer Spritzdecke, vor allem im Bereich von Kiesstraßen. Als erstes Objekt für eine bloße Oberflächenbehandlung, darin waren sich die Gemeinderäte einig, soll die Siedlungsstraße „Bergwiese“ am östlichen Ortsrand verwendet werden. Grundvoraussetzung sei, dass der Unterbau noch voll tragfähig sei.

Bei diesem Verfahren, erläuterte Rosenberger, werde zunächst eine Ausgleichsschicht, dann eine versiegelnde Schicht aufgetragen. Schon nach wenigen Stunden werde die Straße wieder befahrbar sein. Der Kostenaufwand läge für diesen Abschnitt laut der Firma Nadler bei circa 16 000 Euro. Das zweite, vorgestellte Verfahren, das Aufbringen einer Spritzdecke, könnte auf der Kiesstraße zum Anwesen Kleinert in Sinzing Verwendung finden. Hierfür soll aber erst ein Kostenvoranschlag eingeholt werden.

Außerdem stimmte der Gemeinderat über drei Bauvorhaben ab. Dem Bauantrag von Jürgen und Katharina Kopp, die in der neuen Siedlung „Klausenberg II“ ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung bauen möchten, wurde das gemeindliches Einvernehmen verwehrt. Sowohl der Gebäudetyp mit zwei Geschossen und Dachgeschoss als auch die Dachneigungen sowie die Wandhöhen weichen vom Bebauungsplan sehr deutlich ab. Den Bauherren wird dringend empfohlen, einen dem Bebauungsplan entsprechenden, neuen Entwurf einzureichen. Genehmigt wurde der Bauantrag von Martin Bayerstorfer, der bestehende Wirtschaftsgebäude auf seinem Grundstück in der Gemarkung Sulding abreißen und Ersatzbauten gleicher Größe errichten möchte. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde der Bau eines Bullenmaststalles mit einer Grundfläche von fast 20 auf 90 Meter in Reit bei Hohenpolding bewilligt. Bauherren sind hier Josef und Monika Huber.

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