"Ideale Insellösung" für das Holzland

Hohenpolding - Die Weiterentwicklung zu einem Mittelschulverbund kommt den Schülern aus der Gemeinde Hohenpolding zugute.

Davon ist Bürgermeister Heribert Niedermaier fest überzeugt. „Für uns erweist es sich als Riesenvorteil, dass die Mittelschule künftig in Taufkirchen sein wird. So wird sich für uns und unsere Schüler nichts ändern“, erklärte er in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Gemeindevertreter erklärten sich mit einem Beitritt zu dem neu eingeführten Mittelschulverbund einstimmig einverstanden.

Neben Dorfen und Erding wird im kommenden Schuljahr in Taufkirchen eine Mittelschule eröffnet. Drei Ausbildungszweige sowie ein M-Zug werden angeboten. Alle Holzlandgemeinden sowie Wartenberg und Velden mussten als beteiligte Gemeinden dem Mittelschulverbund zustimmen.

„Wir hoffen, dass das Ganze den Erfolg bringt, die Schülerzahlen wieder ansteigen und sie keine Benachteiligung mehr erfahren müssen“, betonte das Gemeindeoberhaupt. Gemeinderat und Hauptschulrektor Josef Hofstetter sieht in der Mittelschule alle Voraussetzungen für eine gute Bildung gegeben. Außerdem sei damit der weitere Bestand der beteiligten Schulen gesichert. Sollte in Zukunft ein Fach in den Schulen in Wartenberg oder Velden nicht mehr unterrichtet werden können, könnten die Schüler nach Taufkirchen ausweichen.

Nach zwei Jahren wird dann erstmals über den Erfolg der Mittelschule Bilanz gezogen. Ob der Kooperationsvertrag weiter fortgeführt wird, wird nach fünf Jahren überdacht. „Für das Gebiet Holzland ist die Mittelschule die ideale Insellösung“, meinte Niedermaier.

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