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Mehr Bauplätze als Mittel gegen die Überalterung

Steinkirchen - Die Gemeinden Steinkirchen und Kirchberg haben ein gemeinsames Problem: die Veränderung der Bevölkerungsstruktur.

Daher wollen und müssen beide Kommunen verhindern, dass immer mehr junge Leute aus dem Gemeindebereich wegziehen.

Schon ist immer wieder von der Gefahr einer „Vergreisung“ die Rede. So wie jetzt in der jüngsten Sitzung des Steinkirchener Gemeinderats. Dort haben sich die Gemeinde-Vertreter an die sechste Änderung des Flächennutzungsplans gemacht.

Eine Weile laufen die Überlegungen schon, jetzt hatte der Gemeinderat Anträge auf dem Tisch, die typisch sind für die Situation im Holzland: Die Kinder eines Einheimischen möchten gerne bauen. Der Platz wäre ja da, aber das Baurecht nicht. Also muss es geschaffen werden: Hier ein Bauplatz, da eine Abrundung, dort eine kleine Ecke dazu.

Bürgermeisterin Ursula Eibl war mit all diesen Wünschen im Landratsamt, musste dabei alle diese „kleinen zusätzlichen Ecken“ mit dem Bauamt durchsprechen, und jetzt kam sie damit in den Gemeinderat. Ergebnis: Alle diese Anträge winkte das Gremium einstimmig durch.

Besonders im Ortsteil Sillading könnte sich was tun. Hier war in einem Fall bereits die Frage des Immissionsschutzes geprüft worden. Das war wegen der Nähe zu einem landwirtschaftlichen Betrieb notwendig. Dem betroffenen Landwirt wollte dann auch niemand im Gemeinderat das Leben schwer machen. An einer anderen Ecke von Sillading wird ebenfalls angebaut. Bürgermeisterin Eibl berichtete, es würde nötig, die Außenbereichssatzung aufzuheben und eine Ergänzungssatzung zu erlassen - wie es in Niederstraubing gemacht worden sei. Das sei aber jetzt noch nicht Thema.

Überraschung im Gemeinderat herrschte im Fall von Grabing darüber, dass das Landratsamt hier Zustimmung zu zwei weiteren Bauplätzen im Nordwesten signalisiert hat. Früher sei sowas immer glatt abgelehnt worden. Jetzt gehe es auch hier darum, dass der ganze Ortsteil überplant werden sollte. Die Bürgermeisterin machte deutlich, dass das nicht die letzte Beratung über diese Änderung des Flächennutzungsplans gewesen sei.

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