Rathaus-Neubau: Dem Zeitplan hinterher

Steinkirchen – Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Steinkirchen ist mit ihrem Neubau eines Verwaltungsgebäudes in fast jeder Hinsicht hinten dran.

Im Zeitplan liegt man etwa eine Woche zurück, doch der VG-Vorsitzende, Kirchbergs Bürgermeister Johann Grandinger, erklärte bei der Gemeinschaftsversammlung, dass das an Lieferverzögerungen bei den Fertigdeckenelementen gelegen habe. Die Zeit lasse sich wieder aufholen.

Beim Kostenplan ist eine Punktlandung allerdings nur noch durch ein Wunder zu erreichen: Um volle 43 000 Euro hinkt die Ausgabenentwicklung hinter den Kostenschätzungen her, nachdem etwas über die Hälfte der geplanten 1,5 Millionen Euro bereits als Aufträge vergeben ist. Darüber war niemand wirklich unglücklich. Auf einen ersten Spatenstich hat man verzichtet. Die Grundsteinlegung wäre in die Ferienzeit gefallen und wäre jetzt auch nicht mehr glaubwürdig. Im Spätherbst soll aber Richtfest gefeiert werden.

Kämmerer Karlheinz Miksch machte deutlich, dass die VG sich bemühe, bei der Auftragsvergabe einheimische Betriebe zu berücksichtigen. Das ist, wie die Auflistung der Handwerksbetriebe zeigt, auch recht gut gelungen. Die Versammlung vertraut der Verwaltung, dass sie bei Vergaben alles richtig macht, ermächtigte diese auch weiterhin, immer dem günstigsten Bieter den Zuschlag zu erteilen. Als nächstes stehen die Gewerke „Innenputz“ und „Spenglerarbeiten“ an. Hier ist Submission am 29. September.

Zum weiteren Verlauf der Baustelle erklärte Grandinger, dass noch vor dem Winter das Dach drauf soll. Zum Neubau gab es nur noch eine Frage: Innings Bürgermeister Josef Naderer wollte wissen, ob die Änderung von 36 Zentimeter starken Ziegeln auf 24 Zentimeter große Steine samt Wärmedämmung tatsächlich Einsparungen gebracht habe. Das konnte Miksch bejahen, so dass auch diesbezüglich Zufriedenheit herrschte. klk

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