Schnelles Internet ist auf dem Weg

Hohenpolding - Der Traum vom schnellen Internet-Zugang wird für die Hohenpoldinger Bürger nach monatelangem Warten und Bangen endlich wahr.

Bürgermeister Heribert Niedermaier hat sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung gegen die Forderung einiger Gemeinderäte durchgesetzt, auf den Funkanschluss durch Vodafone zu warten, um Kosten zu sparen.

Die Gegener kritisierten, dass laut Niedermaiers Informationen die Kosten für den Anschluss an das bereits verlegte Glasfaserkabel der Telekom rund 100 000 Euro höher liegen als erwartet. Darüber hinaus kämen die außen liegenden Orte nicht in den Genuss des schnellen Internetzugangs. Die Versorgung über das Telekom-Kabel schließe lediglich die Orte Hohenpolding, Großstockach, Voglstädt, Klesham, Harting, Reinting, Wimm, Loiting, Reit, Starzell, Erdmannsdorf, Ramperting, Rechlfing und Schachten ein. Da wäre das Warten auf den Funkanschluss mittels der neuen Long Term Evolution (LTE)-Technik über Vodafone durchaus sinnvoll, meinte Gemeinderat Alois Rott.

Zumal für die Breitbandversorgung der Gemeinde zum ersten Mal seit acht Jahren wieder eine Kreditaufnahme notwendig sei. Der äußerst knapp gehaltene Haushalt kann dieses Vorhaben ohne finanzielle Fremdmittel nicht stemmen. Doch diese Kreditaufnahme bedeutet für Bürgermeister Niedermaier mehr als nur eine finanzielle Notwendigkeit. Stets und gerne betont er, dass die Gemeinde schon so viele Jahre ohne eine finanzielle Unterstützung der Banken auskommen konnte. „Darauf war ich immer sehr stolz. Aber wir sind es unseren Bürgern auch schuldig, die vorhandene Hardware vor Ort endlich zu nutzen“, betonte Niedermaier.

Nach Ende der Ausschreibung am 7. Februar wird die ausführende Firma und der Kostenrahmen feststehen. 75 Prozent sollen als Zuschuss zurückfließen. Ausgehend von 100 000 Euro bleiben am Ende Kosten in Höhe von 25 000 Euro übrig. Dieser Betrag soll über einen Kredit bereitgestellt werden, der laut Kämmerer Karlheinz Miksch zweckgebunden ist.

Auch interessant

Kommentare