Heftige Unwetter wüten in Bayern: Mehrere Orte unter Wasser - dramatische Rettungsaktion für weggespülte Autofahrer

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Zahlreiche Mitglieder der Kirchberger Feuerwehr wurden von Bürgermeister Johann Grandinger (2. v. r.) für 30- und 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Josef Obermaier (Mitte sitzend) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Foto: Fischbeck

Stolz Kirchberger: Kleine Gemeinde mit großer Feuerwehr

Arndorf - Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Kirchberger Feuerwehr im Gasthaus Lohner.

Josef Obermaier wurde bei dieser Gelegenheit zum Ehrenmitglied ernannt. Für 30 Jahre Mitgliedschaft zeichneten Bürgermeister Johann Grandinger sowie die beiden Vorsitzenden Jan Adelsberger und Konrad Wegmann zudem Alfons Adelsberger, Johann Angermaier, Josef Daimer, Stefan Lechner, Ingo Maier, Klaus Mitterhuber, Herbert Nagl, Werner Neuhartinger, Josef Rutzmoser, Winfried Scheckenhofer, Georg Sellmair und Andreas Bauer aus. Seit 40 Jahren sind Hermann Bitzer, Franz Eder und Peter Schweiger dabei.

Außerdem blickten die Kirchberger Feuerwehrler auf viele Arbeitsstunden beim Ausbau und der Renovierung des Arndorfer Feuerwehrgerätehauses zurück. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und das gemeinsame Miteinander zwischen Jung und Alt in der Wehr seien vorbildlich und bestens, alle zögen an einem Strang, sagte der Vorsitzende Adelsberger.

Der Aktivenmitgliederstand beträgt derzeit 59, insgesamt zählt man 260 Mitglieder. „Das ist für unsere kleine Holzlandgemeinde Kirchberg sehr gut“, betonte Kommandant Martin Grandinger. Die Wehr sei zu insgesamt neun Einsätzen ausgerückt. Darunter waren Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen, Personenrettungen und ein Sturmschaden. Die Gesamteinsatzstunden betrugen 560 Stunden. Dazu kamen Verkehrsabsicherungen, Parkplatzeinweisungen und Sicherheitswachen.

Eine größere Herausforderung war die zweitägige Waldweihnacht mit insgesamt 42 aktiven Kameraden. Hinzu kamen zehn Übungen, eine Gemeinschaftsübung, ein theoretischer Schulungsabend und zwölf Funkübungen.

Bürgermeister Grandinger lobte die Verantwortlichen vor allem für ihre vorbildliche Jugend- und Nachwuchsarbeit. Jugendliche, die eine Aufgabe mit Perspektive hätten, und in einer Gemeinschaft voller Teamgeist, Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein integriert seien, hätten keine sozialen Probleme. Deshalb seien die Eltern froh, wenn sich ihre Kinder für eine aktive Mitgliedschaft bei der Feuerwehr entschließen würden. Dem „eingeschweißten Team“ der Feuerwehrkommandanten dankte Grandinger für eine harmonische Zusammenarbeit. Oftmals sei gerade in den kleinen Ortschaften die Feuerwehr die treibende Kraft für die interne Kommunikation.

Im Anschluss informierte Adelsberger die Anwesenden noch über anstehende Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus. Es sollen geordnete Parkplätze, entstehen, um der „wilden Zuparkerei“ entgegenzuwirken.

(fis)

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