Ort will sich baulich weiter entwickeln

Kirchberg - Der Gemeinderat Kirchberg will in seiner nächsten Sitzung am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr, Bürgerhaus) ein Thema, das das Gremium wie auch Bürgermeister Hans Grandinger seit Jahren umtreibt, auf eine neue Weise anpacken.

Die Struktur der kleinsten Gemeinde im Landkreis ist so, dass es keinen wirklichen Kern gibt, sondern Kirchberg aus vielen kleinen Orten besteht, die zudem weitgehend Außenbereich im baurechtlichen Sinne sind, was deren Entwicklung nachhaltig behindert.

Grandinger berichtet auf Nachfrage von erfolgreichen Gesprächen sowohl mit der Regierung von Oberbayern als auch mit dem Landratsamt. Ergebnis: Es könne ein Rahmenplan für die weitere bauliche Entwicklung erarbeitet werden. Darin soll die Gemeinde festlegen, in welche Richtung es langfristig gehen soll. Grandinger erläutert das so, dass ein solcher Rahmenplan dem offiziellen Flächennutzungsplan vorgeschaltet werden solle. Dazu müsse der Gemeinderat in einem weiteren Schritt ein Büro beauftragen.

Zunächst aber gehe es um die Grundsatzentscheidung. Sinn eines solchen Schrittes sei, dass die Gemeinde abklopfen könne, wie weit die Fachbehörden gehen würden. Er wolle den kleinen Ortsteilen eine Entwicklungsmöglichkeit geben, ein Ziel, das auch andere Gemeinden im Holzland immer wieder mit höchst unterschiedlichem Erfolg betreiben. Kirchberg als Vorreiter hat aber aufgrund der von Grandinger beschriebenen Gemeindestruktur die größten Probleme auf diesem Gebiet. Der Grundsatzbeschluss zur Überarbeitung des Flächennutzungsplans sei bereits gefasst, erinnert der Gemeindechef und gibt sich nach den jüngsten Gesprächen hoffnungsvoll: „Das sieht jetzt gar nicht schlecht aus.“

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