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Zwei Millionen Euro für neue Abwasserbeseitigung

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Startschuss für Millionen-Projekt: Helmut Eichstätter, Bürgermeister Hans Grandinger, Planer Wolfgang Neumayer, Helmut Stich, und Johann Kölbl (v. l.) vollzogen den ersten Spatenstich für die neue Kläranlage in Burgharting für die ganze Gemeinde Kirchberg. Foto: Kuhn
Startschuss für Millionen-Projekt: Helmut Eichstätter, Bürgermeister Hans Grandinger, Planer Wolfgang Neumayer, Helmut Stich, und Johann Kölbl (v. l.) vollzogen den ersten Spatenstich für die neue Kläranlage in Burgharting für die ganze Gemeinde Kirchberg. Foto: Kuhn

Kirchberg – Offizieller Start für ein langgeplantes Projekt: Für den Neubau der zentralen Kläranlage in Burgharting ist am Mittwochabend der Spatenstich erfolgt.

Praktisch alle Gemeinderäte sind jetzt kleine Experten in Sachen „Abwasserbeseitigung.“ Monatelang haben sich die Bürgervertreter informiert, haben Besichtigungen organisiert, Experten angehört, um die optimale und kostengünstigste Lösung zu erarbeiten. Vor 22 Jahren hatte die Gemeinde die bestehenden Teichkläranlagen errichtet, aber diese haben sich nach den Worten von Bürgermeister Hans Grandinger als immer schwerer zu handhaben erwiesen. Die Vorschriften über die Reinigungsleistung haben sich laufend verschärft, so dass die Gemeinde dazu entschlossen hat, die Abwasserbeseitigung auf eine neue Grundlage zu stellen. Dazu wird jetzt in Burgharting eine zentrale Kläranlage gebaut, die für die ganze Gemeinde Kirchberg ausreicht.

Die Investitionen sind gewaltig. 760 000 Euro kostet die neue Kläranlage, dazu kommen rund 1,3 Millionen Euro für das Kanalnetz, das entsprechend umgebaut und ergänzt werden muss. Diese Arbeiten seien weitgehend abgeschlossen, so der Bürgermeister in seiner kurzen Ansprache. Grandinger erinnerte weiter daran, dass der Gemeinderat beschlossen hatte, auf dem Gelände auch Bauhof-Funktionen wie das Streusalz-Silo unterzubringen. Wegen des nahen Winters solle damit auch begonnen werden, drängelte er.

Sechs Firmen sind an dem Bau beteiligt. Was nach dem Zusammenschluss der Kanalsysteme mit den alten Kläranlagen passiert, ließ Grandinger noch offen. Angestrebt wird eine „öffentliche Nutzung“.

Um den symbolischen Spatenstich vollziehen zu können, hatte die Gemeinde schon etwas vorgearbeitet und das Buschwerk rund um das alte Gebäude gerodet. So konnte der Bürgermeister mit den Firmenvertretern Wolfgang Neumayer (Planung), Helmut Eichstätter (Tiefbau), Helmut Sick (Ausrüstung) und Johann Kölbl (Rundbehälter) zur Tat schreiten. Hernach gab es für alle noch eine Brotzeit beim Wirt in Burgharting.  

Klaus Kuhn

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