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Zum Ehrenschuss stellten sich bei der Einweihung (v. l.) Bürgermeisterin Michaela Mühlen, Schützenmeister Robert Fenk, Gauschützenmeister Georg Schatz, Landrat Martin Bayerstorfer und Pfarrer Jacek Jamiolkowski auf. 

Festakt des Schützenvereins

Der neue Stolz der Inninger Waldperle-Schützen: Einweihung neuer elektronischer Stände im Wert von 50 000 Euro

Mit einem kleinen Festakt hat der Schützenverein Waldperle Inning seine modernisierte Schießanlage mit acht neuen elektronischen Schießständen eingeweiht. Den kirchlichen Segen spendete Pfarrer Jacek Jamiolkowski.

Inning – Schützenmeister Robert Fenk zeigte sich bei der Einweihungsfeier stolz auf den gelungenen Umbau auf der vereinseigenen Inninger Alm. Die hölzerne Verkleidung an Wand und Decke wurde entfernt und mit neuen Materialien nach den derzeitigen Sicherheitsbestimmungen ersetzt. Zugleich wurde auf eine elektronische Trefferanzeige umgestellt. Auf acht modernsten Ständen kann nun mit Luftgewehr und Luftpistole geschossen werden. Rund 50 000 Euro haben die Umbauarbeiten und die Anschaffung der Schießstände gekostet.

Fenk bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern und Helfern, die insgesamt 1050 Stunden an freiwilliger Arbeit eingebracht hätten. Ohne die Zuschüsse vom Bayerischen Sportschützenbund, dem Landkreis Erding, der Gemeinde Inning und der örtlichen Banken und weiterer Sponsoren und Spender wäre die Maßnahme nicht so leicht zu stemmen gewesen.

Mit einer Schützenscheibe des Landkreises gratulierte Landrat Martin Bayerstorfer den Inniger Schützen zum Schießstandumbau. Er zeigte sich dankbar, dass die Waldperleschützen das Schützenwesen fortführten und dass in dieser aktiven Gesellschaft auch die jungen Menschen eingebunden würden.

Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen freute sich, dass die Bürger nun eine moderne Schießanlage bekommen hätten: „Die Inninger Alm mit ihrem Schützenverein hat damit eine Aufwertung erhalten, die einen großen Beitrag für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde leistet.“

Dorfens Gauschützenmeister Georg Schatz erinnerte an die Zeit ab 1980, als durch den Erbbauvertrag das Grundstück erworben und 1988 der Schießstand auf elektrische Zuganlagen umgerüstet worden sei. Schatz war damals selbst Schützenmeister in Inning. Er las bei dieser Gelegenheit auch die Namen von 19 Mitstreitern vor, die mit 3077 Stunden ihn bei diesen Arbeiten damals hauptsächlich unterstützt hatten. 

Peter Stadler 

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