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Mit einer Ballett-Einlage bereicherte die Dance Revolution aus St. Wolfgang das Showtanzfestival.

Die Holzlandhalle hat gebebt

30 Gruppen beim Showtanz-Marathon der Flashlights Taufkirchen

Zu einem zehnstündigen Showtanz-Marathon luden die Flashlights Taufkirchen ganze 30 Tanzgruppen in die Inninger Holzlandhalle ein.

Inning– Zu einem zehnstündigen Showtanz-Marathon luden die Flashlights Taufkirchen ganze 30 Tanzgruppen in die Inninger Holzlandhalle ein. Die Gastgeber reihten sich dabei nicht nur in das bunte Programm mit Auftritten der großen und der Little Flashlights ein, sondern sorgten mit vereinten Kräften für eine reibungslose Organisation und Bewirtung.

Schon seit September investierten die Vereinsmitglieder Freizeit und Arbeit in die Planung des Festivals. Anmoderiert von Veronika Brandlmeier, Natalie Aul und Patrick Mittermaier brachten Tänzerinnen und Tänzer von drei bis über 40 Jahren die Bühnenbretter zum Beben.

Talent in verschiedensten Tanzstilen zeigte die Dance Revolution aus St. Wolfgang. Trainiert von Juliane Zdera kombinierten sie Ballett, Breakdance und klassische Tanzschritte. Arrangiert wurden diese zu einer Handlung, in der ein Komponist zunächst verzweifelt um Inspiration ringt.

Ihnen folgten die Minis des Schleißheimer Narrenrats, die jüngste Formation des Festivals. Mit gerade einmal drei bis acht Jahren begeisterten sie Räder schlagend und kleinere Hebefiguren wagend, unterstützt von einem Plüschtier als Maskottchen. „So etwas Süßes hab ich noch nie gesehen“, kommentierte Moderatorin Natalie Aul im Sinne vieler Gäste.

In welche Höhen die Schleißheimer Minis sich in ein paar Jahren aufschwingen können, zeigte anschließend die Showtanzgruppe Hot Socks Ramerberg. Hier flogen Tänzerinnen meterweit in die Luft und landeten stets sicher in den Armen der Tanzpartner. Ihre drei- und vierstöckigen Hebefiguren ließen manchem Zuschauer den Atem stocken. Hinzu kam ein Motto mit Botschaft: Zurück in die „Schöne alte Zeit“. In tristen schwarz-grauen Kleidern mimten die Hot Socks zunächst Marionetten einer durch und durch digitalisierten Welt. Ihr Ausweg, hin zu alter Geselligkeit und Lebensfreude: Musik an und dazu tanzen, selbstverständlich begleitet von einem raschen Wechsel des Outfits.

Einen eigenen Preis für die vielfältigste Kostümierung hätten die Tanzstrolche und Teenies Stadtgarde Wasserburg verdient. „Die vier Jahreszeiten“ wechselten sich auf der Bühne ab, auf frühlingshafte Blümchen und Schmetterlinge folgte die Sommersonne mit gelb und golden strahlenden Kleidern. Leuchtendes Laub umhängend und mit Regenschirmen als Tanzaccessoire kam der Herbst, bis mit pelzverbrämten Mänteln und silber funkelnden Eis-Puscheln die Winter-Darstellerinnen den Kreis schlossen.

Die weiteste Anreise hatten die Tänzer des OCV Steinkirchen aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Sie fanden aus über 70 Kilometern Entfernung ins Holzland. Wohl der starken männlichen Beteiligung in ihrer Garde ist es zuzuschreiben, dass auf eine akrobatische Figur die nächste folgte. Dazu herrschte in der Holzlandhalle ein sympathischer Gemeinschaftsgeist. Der Applaus kam nicht nur von den Zuschauern, darunter viele Familienangehörige. Immer wieder bekundeten auch andere Tanzgruppen lautstark den Auftretenden ihren Respekt und freundschaftliche Unterstützung. Dabei bewiesen in Inning alle Tänzer: Sie sind bestens vorbereitet für die Faschingshochsaison. 

Fabian Holzner

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