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Das Marientragen ist ein alter christlicher Brauch. 

Marientragen im Advent

Gottesmutter geht in Inning auf Herbergssuche

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In einer Zeit, die immer hektischer, kälter und gewalttätiger wird, sehnen sich immer mehr Menschen nach Ruhe und Orientierung.

Inning –Ein Weg dazu ist der Glaube und das Brauchtum. Auf Vorschlag des Pfarrgemeinderates lebt in der Pfarrgemeinde Inning ein alter Brauch wieder auf: das Marientragen.

Das alte christliche Brauchtum, das auch unter dem Begriff Frauentragen bekannt ist, beginnt am 1. Adventssonntag. Während des Gottesdienstes wird eine Marienstatue gesegnet und wandert dann während der Adventszeit von Familie zu Familie bis sie am Heiligen Abend schließlich wieder in die Pfarrkirche zurückkehrt.

Die vorweihnachtliche Zeit steht im christlichen Glauben ganz im Zeichen des Weges, des Aufbruchs und des Wanderns: Maria und Josef sind unterwegs nach Bethlehem, die Hirten suchen das Kind. Beim Marientragen wird daher eine Marienfigur von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen. Jede Nacht findet Maria somit symbolisch Herberge bei einer anderen Familie. Bei der Übergabe findet eine kurze Hausandacht statt. Das verbindet Menschen und stärkt die gute Nachbarschaft.

Familien, die an dem Brauch teilnehmen möchten, können sich ganz einfach in eine Liste eintragen. Sie liegt in der Kirche aus. Eine Kopie der Liste wird auch an alle Beteiligten ausgehändigt. Für organisatorische Rückfragen steht Claudia Stachl, Tel. (0 80 84) 56 28 00 zur Verfügung.

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