Wohnzimmer, Hof oder Garten: Laut Bürgermeisterin Michaela Mühlen (v. l.) könnten hier die verabschiedeten Räte ihre Straßenschilder aufhängen: Alois Winkler, Georg Schalk, Norbert Gruber, Georg Hamburger und Georg Schneider. 
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Wohnzimmer, Hof oder Garten: Laut Bürgermeisterin Michaela Mühlen (v. l.) könnten hier die verabschiedeten Räte ihre Straßenschilder aufhängen: Alois Winkler, Georg Schalk, Norbert Gruber, Georg Hamburger und Georg Schneider. 

Gemeinderat Inning

Abschied mit Straßenschildern für jeden verdienten Gemeinderat

Mit ganz persönlichen Dankesworten und einfallsreichen Geschenken verabschiedete Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen fünf Gemeinderäte.

Inning Die letzte Sitzung für  die Inninger Gemeinderäte Alois Winkler, Georg Schneider, Georg Schalk, Norbert Gruber und Georg Hamburger fand Corona-bedingt an weit auseinander gerückten Einzeltischen in der Holzlandhalle statt.

An die erste Sitzung dieser Amtszeit konnte sich Mühlen, die vor sechs Jahren ihre Tätigkeit als Bürgermeisterin aufnahm, genau erinnern: „Ich war unglaublich aufgeregt“, bekannte sie. Seither haben ihr die Räte „unbeschreiblich geholfen“, sich in das Amt einzuarbeiten und dabei „die Zeit gelassen, zu lernen“.

Mit Alois Winkler schied der dienstälteste Gemeinderat aus. 36 Jahre lang hatte er Inning mitgestaltet und die Arbeit des Gremiums mit Erfahrung, Wissen und einem „unglaublichen Gedächtnis“ bereichert, wie die Bürgermeisterin hervorhob.

Seit 1996 brachte sich Georg Schneider „mit Ruhe und Besonnenheit“ ein und stand Mühlen immer wieder ermutigend zur Seite.

Vor allem bei Bauangelegenheiten und damit verbundenen Ortsterminen unterstützte Georg Schalk die Bürgermeisterin. Trotz hoher beruflicher Auslastung sei er „immer sofort zur Stelle“ und darüber hinaus „wahnsinnig freundlich“ gewesen, dankte sie ihm. Das Ausscheiden von Norbert Gruber bedauerte Michaela Mühlen „von ganzem Herzen“. Er stand zur Wiederwahl auf der Liste des Bürgerforums Inning, erreichte aber nicht die nötige Stimmzahl. Mühlen hob seinen Beistand als Ratgeber und Unterstützer bei Verhandlungen hervor.

Gemeinsam mit ihr hatte Georg Hamburger sein politisches Engagement begonnen. „Pflichtbewusst, hilfsbereit und mit dem Herz am rechten Fleck“ habe er sich eingebracht, lobte die Gemeindechefin. Aus persönlichen Gründen stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

Mit den Worten „Jeder von euch wird eine Lücke hinterlassen“ schloss die Bürgemeisterin die Sitzung und überreichte „Straßenschilder“, mit denen jeder der fünf Gemeinderäte seinen eigenen, nach ihm benannten Weg in Wohnzimmer, Hof oder Garten ausweisen kann.

 FABIAN HOLZNER

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