Auch für das kommende Jahr bleiben die Gartler aktiv und planen bereits die Aktionen. Eine wichtige Aufgabe stellt die Sanierung/Aufstellung von Ortseinfahrtsschildern und Ruhebänken dar.
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Urkunden gab es für die Mitglieder, die dem Verein seit mindestens 35 Jahren die Treue halten (stehend, v. l.): Gislinde Fenk, Elisabeth Rosenberger, Luise Schwarzkugler, Georg Zehetner, Gerda Schöttl, Gerhard Hilger, Elsbeth Prediger, Rita Scharl, Marlies Prediger, Josef Mooshofer, Bürgermeisterin Michaela Mühlen, Marianne Unterreitmeier, Rosi Schalk, Anton Niederreiter, Anni Limmer, Magdalena Lohner, Anna Naderer und Rosina Voglhuber sowie (sitzend, v. l.) Elisabeth Frick, Maria Osterloher, Konrad Brandl, Vorsitzender Rudi Zodet, Hans Spangenberg und Martin Rott.

Jubiläum zum 110-jährigen Bestehen

Inninger Gartler: aktiv und unternehmungslustig

Auch für das kommende Jahr bleiben die Gartler aktiv und planen bereits die Aktionen. Eine wichtige Aufgabe stellt die Sanierung/Aufstellung von Ortseinfahrtsschildern und Ruhebänken dar.

OtteringBestens gelaunt führte Rudi Zodet, Vorsitzender des Gartenbauvereins Inning, durch die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rott in Ottering. Dafür gab es viele Gründe: Zum einen feiert der Verein sein 110-jähriges Bestehen und ehrte deshalb alle Mitglieder, die seit über 35 Jahren dabei sind. Zum anderen freute sich Zodet über konstant hohe Mitgliederzahlen, aktuell sind es knapp 130.

Wie aktiv die Gartler sind, belegte die Rückschau. Jeden Monat fanden ein bis zwei Veranstaltungen statt – etwa Vorstandssitzungen, Baumschneidekurse, die Aktion Saubere Landschaft, Lehrfahrten zur Landesgartenschau nach Wassertrüdingen, der Bau von Starenkästen beim Ferienprogramm oder auch der Halbtagesausflug zur Krippenausstellung Gasteiger bei Gars. Auch auf Kreisebene brachten sich die Inninger ein, sei es bei der Frühjahrsversammlung in Burgharting, beim Arbeitseinsatz im Lehrgarten in St. Wolfgang oder bei der Kreisherbstversammlung in Taufkirchen.

Anstehende Aktionen

Für heuer nannte Zodet als Aufgaben die Sanierung und Aufstellung von Ortseinfahrtsschildern und Ruhebänken. Am 18. April findet im eigenen Lehrgarten ein Obstbaumveredelungslehrgang statt. Am 25. Juli ist ein Ausflug zur Landesgartenschau nach Ingolstadt geplant, im August oder September die Teilnahme am Ferienprogramm.

Bestens präsentieren wollen sich die Gartler beim Auszug zum Holzlandvolksfest am 28. Mai. Dafür werde noch ein Taferlbua oder Taferldeandl gesucht, verriet der Vorsitzende und bat um Vorschläge. Auch am 100. Jubiläum des Krieger- und Soldatenvereins Inning am 31. Mai nehmen die Gartler teil.

Wegen der positiven Resonanz schlug Zodet vor, wieder im November oder Dezember eine Fahrt zu einem Christkindlmarkt anzubieten, nach Schloss Tüssling oder zur Halsbacher Waldweihnacht.

Wirtschaftlich „gut gelaufen“

Die Finanzen des Vereins sind solide. Kassier Freddy Hastreiter betonte, es sei „gut gelaufen“, obwohl „Miese gemacht“ worden sei – 45 Cent. Zodet kündigte an, dass der Vereinsbeitrag wahrscheinlich um einen Euro erhöht werde. Dies hänge mit dem Gartenratgeber zusammen, den der Bayerische Landesverband für Gartenbau- und Landespflege herausgibt. Ziel des Verbands sei es, dass alle Gartenbauvereine diese Zeitung beziehen. Damit würde sich der Jahresbeitrag für die Inninger auf 18 Euro erhöhen. Mit einer größeren Auflage und Verteilung des Ratgebers würden die Kosten wohl aber mittelfristig wieder sinken, meinte Zodet.

Geehrte Mitglieder

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Michaela Mühlen ehrte er dann langjährige Mitglieder, von denen nicht alle anwesend waren: Rosa Angermaier, Konrad Brandl, Maria Eder, Gislinde Fenk, Elisabeth Frick, Doris Genseder, Marianne Hattensperger, Gerhard Hilger, Hans Hofer, Christine Huber, Anneliese Jell, Helga Lohmeier, Anni Limmer, Magdalena Lohner, Josef Mooshofer, Anna Naderer, Anton Niederreiter, Maria Osterloher, Elsbeth Prediger, Paul Prediger, Georg Schalk, Georg Rosenberger, Martin Rott, Rita Scharl, Gerda Schöttl, Sigmund Schink, Luise Schwarzkugler, Hans Spangenberg, Marianne Unterreitmeier, Mathilde und Rosina Voglhuber, Alois Winkler sowie Georg Zehetner. Sie alle erhielten Urkunden, Sekt und Blumen. Zum Abschluss referierte Kreisfachberater Michael Klinger über die Gestaltung naturnaher Gärten.

Birgit Lang

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