FINANZHAUSHALT

Innings Steuereinnahmen deutlich gestiegen

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ie Gewerbesteuerquelle der Gemeinde Inning sprudelt stärker als erwartet. 368 218,95 Euro betrugen die Einnahmen im vergangenen Jahr.

Inning – DDamit verzeichnet die Kommune laut Bürgermeisterin Michaela Mühlen einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren. Damit wurde sogar der Haushaltsansatz der Kommune mit 300 000 Euro deutlich übertroffen.

In ihrem Rechenschaftsbericht bei der Bürgerversammlung verkündete Mühlen auch, dass der Hebesatz von 350 Prozent „für unsere Gewerbetreibenden weiterhin konstant niedrig“ gehalten werde. „Ich weiß die Gewerbesteuer sehr zu schätzen, weil wir ohne diesen Betrag nicht investieren und trotzdem noch Schulden abbauen könnten. Deswegen möchte ich mich ganz herzlich bei den Inninger Betrieben bedanken und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg“, sagte die Gemeindechefin anerkennend. Die Betriebe leisteten allesamt einen „ungeheuren Anteil“ an den Einnahmen der Gemeinde.

Mühlen bat alle Bürger, „das in ihrem Kundenverhalten zu berücksichtigen“. Kommune und Bürger müssten schauen, „dass unsere Gewerbetreibenden ein Geschäft machen. Jeder Einzelne von uns profitiert davon“.

Einen enormen Anstieg verzeichnet auch die Einkommensteuerbeteiligung für die Gemeinde. Sie lag im Jahr 2017 bei 925 147 Euro. Der Haushaltsansatz von 884 000 Euro konnte hier deutlich übertroffen werden. Mühlen ging auch auf die VG-Umlage ein, die mit 290 Euro je Einwohner doppelt so hoch wie im Vorjahr war. Das liege daran, dass der Bauhof und mit ihm sämtliche Fahrzeuge und Maschinen aus den Gemeinden an die Verwaltungsgemeinschaft übertragen wurden. Die erhöhte VG-Umlage gleiche sich dadurch aus, dass im Haushalt der Gemeinde nun Personalkosten für Bauhofmitarbeiter und Hausmeister entfielen, sagte Mühlen. Und auch die ganzen Pflege- und Unterhaltskosten für Schule, Kindergarten, Gemeindefriedhof, Spielplätze, Straßen und Grünflächen würden nun nicht mehr über den Gemeindehaushalt abgerechnet, sondern über den VG-Haushalt. „Unter dem Strich“, sagte Mühlen, würden sich die Ausgaben „ziemlich genau ausgleichen“.

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